Duell der Goldjungen: Stan schickt Roger in die Flitterwochen!
MONTE CARLO - Stan Wawrinka hat die Premiere geschafft und im Schweizer Duell Roger Federer mit 6:4, 7:5 bezwungen. Für den Romand ist das ein grosser Schritt. Für Federer ein bitterer Moment.
Von Christian Bürge | Aktualisiert um 19:04 | 16.04.2009
Dass der 24-jährige Lausanner spielerisch derzeit nicht weit hinter Federer liegt, wusste man. Aber dass er auch im Kopf genug stark ist, sein grosses Vorbild zu bezwingen, wurde im Vorfeld stark bezweifelt.
Wawrinka nutzte zwar wenige seiner vielen Breakchancen, doch einmal im ersten und zweimal im zweiten Satz packte er zu genug für den Sieg.
Federer im Tief, Wawrinka im Hoch
Der Triumph der Nummer 16 gegen die Nummer 2 passt ins Bild der vergangenen Wochen. Federer war trotz zwei Halbfinal-Teilnahmen in Indian Wells und Miami nie auf sein gewünschtes Niveau gekommen, legte in Florida gegen Novak Djokovic gar eine katastrophale Leistung hin.
Stan Wawrinka hingegen musste sich sowohl gegen Novak Djokovic als auch gegen Rafael Nadal in allen Sätzen jeweils nur in den Tie-Breaks geschlagen geben. Seine Formkurve zeigte nach der sechswöchigen Pause nach den Australian Open stark nach oben.
Roger verliert wertvolle Punkte
Wie viel Wert dieser Sieg für Wawrinka hat, kann man nur erahnen. Doch die Gewissheit, dass er an einem guten Tag die Besten nicht nur in Bedrängnis bringen, sondern sie auch bezwingen kann, ist fast unbezahlbar.
Roger Federer seinerseits hat noch nicht in den Rhythmus auf Sand gefunden. Der dreifache Finalist von Monte Carlo verliert damit über 600 Punkte aus dem Endspiel vom Vorjahr.
Die Weltrangliste ist für ihn derzeit aber sowieso zweitrangig. Er muss in Rom und Madrid das Vertrauen in sein Spiel zurückerlangen. Nach dieser erneut bitteren Niederlage kein einfaches Unterfangen.
Wawrinka nutzte zwar wenige seiner vielen Breakchancen, doch einmal im ersten und zweimal im zweiten Satz packte er zu genug für den Sieg.
Federer im Tief, Wawrinka im Hoch
Der Triumph der Nummer 16 gegen die Nummer 2 passt ins Bild der vergangenen Wochen. Federer war trotz zwei Halbfinal-Teilnahmen in Indian Wells und Miami nie auf sein gewünschtes Niveau gekommen, legte in Florida gegen Novak Djokovic gar eine katastrophale Leistung hin.
Stan Wawrinka hingegen musste sich sowohl gegen Novak Djokovic als auch gegen Rafael Nadal in allen Sätzen jeweils nur in den Tie-Breaks geschlagen geben. Seine Formkurve zeigte nach der sechswöchigen Pause nach den Australian Open stark nach oben.
Roger verliert wertvolle Punkte
Wie viel Wert dieser Sieg für Wawrinka hat, kann man nur erahnen. Doch die Gewissheit, dass er an einem guten Tag die Besten nicht nur in Bedrängnis bringen, sondern sie auch bezwingen kann, ist fast unbezahlbar.
Roger Federer seinerseits hat noch nicht in den Rhythmus auf Sand gefunden. Der dreifache Finalist von Monte Carlo verliert damit über 600 Punkte aus dem Endspiel vom Vorjahr.
Die Weltrangliste ist für ihn derzeit aber sowieso zweitrangig. Er muss in Rom und Madrid das Vertrauen in sein Spiel zurückerlangen. Nach dieser erneut bitteren Niederlage kein einfaches Unterfangen.
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Das sagen Blick.ch-Leser
- gorogergo mb, dietlikon - 09:17 | 17.04.2009
- » roger federer wird es vielleicht nicht meht schaffen, die nummer 1 der welt zu werden aber dieses ziel verfolgt er ja auch gar nicht mehr. sein gegner heisst weder nadal, murray oder djokovic. sein gegner ist das geschichtsbuch und dahin wird er es auch schaffen. er sollte daran gemessen werden wenn seine karriere zuende ist. andre agassi, pete sampras und viele anderen haben auch krisen durchgemacht, das ist völlig normal. wir sind alle ein bisschen verwöhnt von seinen früheren leistungen.
- Wädi Rentsch Rentsch, Flims - 09:07 | 17.04.2009
- » Liebe Tennisfreunde. Roger Federer hat uns viele tolle Momente in den letzten Jahren geschenkt, Es ist verdammt schwer für eine solch lange Zeit an der Spitze zu sein und dies sollte mit grösstem Respekt anerkennt werden. Klar darf man einen Spieler wie Federer kritisieren, man sollte jedoch sein Erfolge genau so würdigen. Ich glaube fest daran, dass Roger mit seiner Leidenschaft zum Tennis wieder Fuss fassen wird. Für seine Zukunft wünsche ich Roger und seiner Familie nur das Beste
- Andre B, Zürich - 08:59 | 17.04.2009
- » Roger war, ist und bliebt die Nummer 1, auch wenn die Rangliste etwas anderes behauptet, was nur Nebensache ist. Kein Spieler auf der ganzen Tour hat so ein riesiges Repertoir wie Roger. Nadal kämpft bis zum Ende, Djokovic ist nicht unschlagbar und Murray setzt sich immer besser durch, doch auch wenn diese Roger bezwingen, werden Sie NIE auf sein Niveau kommen. Mittlerweile merkt man, dass nur noch die Grand Slams für Federer eine Rolle spielen.
- Mike K, Volketswil - 07:57 | 17.04.2009
- » "Sandy A.: Der Schein trügt, die frühere Aera war keinesfalls besser als die darauf folgende. Ivanisevic, Korda, Curier als ernsthafte Konkurrenz für Roger zu sehen, kann nicht ihr Ernst sein, oder - LOL. Auch Agassi hatte nie ene Chance gegen Federer gehabt. Sampras kommt am ehesten, aber nicht ganz, an ihn heran. Becker, Edberg wären nur in Wimbledon eine Konkurrenz gewesen, ansonsten aber ziemlich chancenlos. Wenn es F. gelingt, Nadal und Murray wieder zu schlagen, ist er zurück, auch mental
- Ernst Hafter, ZH - 00:32 | 17.04.2009
- » Jaja ist halt so ne Sache mit dem Rasenturnier in Monte Carlo, nur dumm das es auf Sand gespielt wird.......hihi!! Ach ja liebe Sandy A nicht jeder der ein Beitrag sendet hat auch Ahnug davon was er da schreibt......Roger ist und bleibt der King, seine verdienste und erfolge um den Tennissport bleiben Unbestritten auf immer und Ewig!! Auch wenn paar unqualifizierte jetzt alles schlechtreden wollen!!
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