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Der Start läuft denkbar schlecht für Federer. In sechs Aufschlagspielen im ersten Satz gibt der Schweizer nicht einen Punkt ab, und trotzdem geht der Durchgang an Tommy Haas. Im Tiebreak setzt sich der Deutsche durch, der besonders mit einem starken Aufschlag überzeugt.
Im zweiten Durchgang läuft dann zunächst alles in den erwarteten Bahnen. Federer holt sich ein frühes Break und serviert danach gleich souverän wie zu Beginn weiter. Bis zum Stand von 4:3, als Haas quasi aus dem Nichts das Rebreak gelingt. Und der Deutsche schlägt ein weiteres Mal zu, holt sich den zweiten Satz gegen einen nun fehleranfälligen Federer mit 7:5.
Roger erwischt Haas
Der Knackpunkt des Spiels dann in Durchgang Nummer drei. Haas besitzt einen Breakball zum 5:3, hätte danach zum Matchgewinn servieren können. Aber Federer mit dem Rücken zur Wand bärenstark zerstört den Breakball mit viel Risiko – und erwischt dabei wohl auch den Deutschen.
Denn danach geht bei Haas gar nichts mehr. Zuerst leitet er mit einem Doppelfehler den Satzgewinn Federers ein, dann folgt ein katastrophaler vierter Satz. Ganze zehn Punkte gelingen dem 31-Jährigen, Federer fegt mit 6:0 über ihn weg und erzwingt den Entscheidungssatz.
Federer lässt nichts mehr anbrennen
Und dort lässt Federer nichts mehr anbrennen. Haas zeigt sich zwar leicht erholt, aber der Schweizer hat jetzt endgültig die Überhand und führt schnell mit Doppelbreak. Nach gut 187 Minuten verwertet Federer seinen zweiten Matchball.
Im Viertelfinal trifft Federer entweder auf den Franzosen Gaël Monfils oder US-Boy Andy Roddick.