Weil sie auf McDonalds und Glacé steht, dreht der amerikanische Tennisverband Mini-Serena Taylor Townsend den Geldhahn zu.
Sie ist mit 16 Jahren die beste Juniorin der Welt. Nach ihrem Sieg bei den Australian Open wird die Amerikanerin Taylor Townsend bereits mit Serena Williams verglichen. Doch jetzt sorgt Townsends Vorliebe für McDonalds und Glacé mit Cookie-Geschmack für einen handfesten Skandal.
Du bist zu dick, lässt der amerikanische Tennis-Verband USTA ausrichten. Das Flugticket von Chicago nach New York, wo Townsend im Einzel im Viertelfinal scheitert und im Doppel den Final erreicht, muss darum deren Mutter Sheila berappen. Und das als Weltnummer 1 der Juniorinnen!
«Es geht nicht um ihr Gewicht. Es geht um ihre generelle Fitness. Es geht uns um ihre langfristige Gesundheit und auch um ihre langfristige Entwicklung als Spielerin», verteidigt Patrick McEnroe, Vorsitzender der USTA, den Entscheid. Vom Verband gibts vorläufig kein Geld mehr, so lange Townsend nicht besser in Form ist.
Diese gibt immerhin zu, dass bei der Fitness Luft nach oben besteht. «Ich sitze nicht hier und behaupte, ich könnte nicht besser in Form sein. Aber Serena Williams sieht auch nicht aus wie Maria Scharapowa.» Ihr grosses Vorbild gewann 2007 in Melbourne und sagte danach, sie sei noch nie so schlecht in Form gewesen.
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