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Der Brite Nicholas Newlife aus Oxfordshire starb im vergangenen Jahr mit 69 Jahren – aber nicht, bevor er all seine Langzeitwetten einer gemeinnützigen Stiftung vermachte. Die jubelt nun – auch dank Roger Federer.
Denn Newlife hatte zwischen 2000 und 2005 insgesamt 7200 Franken in Langzeitwetten investiert. 400 Franken wettete er darauf, dass Federer vor 2020 14 Grand-Slam-Titel gewinnt. Allein das brachte über 26000 Franken ein. In diesem Sommer könnte die Stiftung nochmals jubeln.
Newlife hatte nämlich auch 2500 Franken gewettet, dass Federer vor 2020 mindestens 7 Mal Wimbledon gewinnen würde. Beide Wetten schloss er bei einer Quote von 66:1 ab. Es kämen bei einem Erfolg der Schweizer Nummer 1 also nochmals 165000 Franken dazu.
Wenn alle Wetten von Newlife stechen, hätte er genug Geld gesammelt, um für Bedürftige 46000 Notrationen bereitzustellen oder damit Wasser für 350000 Leute organisiert werden kann.
Allerdings ist zu bezweifeln, dass der Tote wirklich ein Seher war. Denn er wettete insgesamt auch 3000 Franken auf Andy Roddick. Dass er bis 2020 sieben (Quote 33:1) und bis 2020 zehn Grand-Slam-Titel gewinnt (Quote 100:1).
Federer wärmt sich auf. Weitere Erfolge spülen nicht nur der Nummer 1 Geld in die Kasse, sondern auch vielen wettfreudigen Menschen.- Keystone