Tennis-Rüpel Kyrgios geläutert «Sportpsychologe hat mir gut getan»

Der Australier Nick Kyrgios (21) erlebte ein turbulentes Jahr mit einem Aufstieg bis auf ATP-Platz 13. Negativ war die dreiwöchige Sperre wegen seines Verhaltens auf der Tour. Jetzt hat er die Lehren gezogen.

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Der lustlose Auftritt im Spiel gegen Mischa Zverev beim ATP-1000-Turnier in Shanghai brachte das Fass im Falle Nick Kyrgios im Oktober zum Überlaufen. Die Ansammlung von Zwischenfällen, die Kyrgios den Ruf eines Tennis-Rüpels einbrachten, wurde zu gross.

Drei Wochen sperrte die ATP den 21-jährigen Australier – Bedingung: die Beratung eines Sportpsychologen aufzusuchen. Das tat Kyrgios.

Seither ist einige Zeit vergangen und Kyrgios hat eine Wandlung durchgemacht. Die Nummer 13 der ATP-Weltrangliste erklärt bei «ESPN Australia»: «Ich habe einen Sportpsychologen aufgesucht und es hat mir gut getan. Auch einfach auszuspannen und mehr Zeit mit meiner Familie und Freundin zu verbringen. Ich habe die Sperre genutzt, um über alles nachzudenken», sagt Kyrgios.

Im kommenden Jahr will er erstmals die Top Ten knacken. Die Rankingposition soll ihn aber nicht unter Druck setzen. «Wichtig ist, gesund zu bleiben und viele Turniere spielen zu können», meint Kyrgios.

Ab 2017 könnte Ex-Spieler Mark Philippoussis eine Art Mentor und Coach seines Landsmannes werden. Für Kyrgios durchaus eine Möglichkeit. «Er ist ein super Typ, er war immer für mich da – vielleicht klappt es», lässt er alle Türen offen.

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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1 Kommentare
  • Thomas  Zürcher 13.12.2016
    Ich befürchte Aussenseiter und Rebell Kyrgios wird bald wieder in sein altes Muster zurückfallen.Er lebt in seiner Welt und dort gib es andere Regeln.Er ist zwar ein grosses Talent aber "unheilbar Krank"ich glaube nicht das Sportpsychologen ihn auf den richtigen Weg bringen können.Aber schauen wir mal und lassen uns überraschen.