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Die beiden Spieler liefern sich im Foro Italico einen Abnützungskampf. Der finale Durchgang, der mehr als 80 Minuten dauert, ist bis zum letzten Ballwechsel umstritten. Der Schweizer profitiert bei seinem dritten Matchball von einem einfachen Fehler des Tschechen, der den Ball mit der Rückhand zu weit schlägt.
Gegen die Weltnummer 14 erwischt der Schweizer einen Kaltstart. Bereits nach 19 Minuten liegt er 0:4 im Hintertreffen. Während Berdych beinahe fehlerlos agiert, kann Wawrinka im ersten Satz nicht an seine starke Leistung vom Vortag gegen Jürgen Melzer anknüpfen.
Erst im zweiten Durchgang gestaltet der Rom-Finalist von 2008 das Geschehen ausgeglichen. Wawrinka variiert sein Spiel von der Grundlinie nun mehr und schlägt einige Winner. Das entscheidende Break gelingt ihm allerdings erst im fünften Anlauf.
Wawrinka schlägt damit erstmals in diesem Jahr einen in der Weltrangliste besser klassierten Gegner. Am Donnerstag trifft der Waadtländer in den Achtelfinals auf Robin Söderling, den Finalisten des letztjährigen French Open. Der Schwede schlug Paolo Lorenzi (It) sicher 6:1, 7:5. (Si/wst)