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Der Schwede, einer der profiliertesten Coaches auf der ATP-Tour, hatte zuletzt für die Mouratoglou-Academy in Paris gearbeitet und dort das bulgarische Supertalent Grigor Dimitrov betreut. Gemäss französischen Informationen ist er dort nun freigestellt worden, damit er mit Wawrinka arbeiten kann.
Lundgren hatte sich schon als Spieler einen Namen gemacht, der langmähnige Blondschopf rückte bis auf Platz 25 im ATP-Ranking vor. Als Coach schaffte er aber den ganz grossen Sprung: Zuerst trainierte er den ungemein schwierig zu führenden, aber hochtalentierten Chilenen Marcelo Rios, ehe er zwischen April 2000 und Dezember 2003 massgeblichen Anteil an der Entwicklung von Roger Federer hatte.
Der Münchensteiner sprang unter Lundgren von Platz 51 auf 2 und gewann im Sommer 2003 den ersten Wimbledon-Titel. Wenige Wochen nach der Trennung übernahm Federer dann in Melbourne erstmals die Nummer-1-Position.
Seit der Trennung von Federer arbeitete Lundgren mit Marat Safin und Marcos Baghdatis, für den britischen Verband und zuletzt für die Mouratoglou-Academy. Nun soll er Stanislas Wawrinka zu einem Karriereschritt verhelfen.
Bereits ab August und dem Turnier in Washington wird Stan Wawrinka mit dem Schweden zusammenarbeiten. (Si/wst)
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Stanislas Wawrinka: Kann er mit dem Ex-Federer-Coach in die Top-10 vorstossen? (Keystone)