Stanislas Wawrinka muss es im Davis Cup richten: Aber Federer gibt Tipps aus der Ferne

  • Publiziert: , Aktualisiert:

ASTANA - Ohne Roger Federer ruhen die Hoffnungen im Davis Cup vor allem auf einem Mann: Stan Wawrinka. Der ist müde, aber entschlossen.

Stan Wawrinka hat grosse Fussstapfen zu füllen. In Abwesenheit von Roger Federer muss er das Schweizer Davis-Cup-Team führen – auf und neben dem Platz. Und der 25-jährige Romand gibt sich grosse Mühe, diese Rolle gut zu spielen.

Er ist nach seinem anstrengenden US Open und der Viertelfinal-Qualifikation am Mittwochmorgen sehr müde in Kasachstan angekommen. Doch gegen einen starken Gegner wird viel von seiner Form abhängen. «Ja, ich bin müde und auch ein wenig verletzt», spielt Wawrinka mit offenen Karten. «Aber zum Spielen wird es gehen.» Das zeigt er im ersten richtigen Training im nationalen Tenniscenter in Astana.

Wawrinka scheint bereit, zum Glück

Wawrinka hängt sich rein, vergiesst literweise Schweiss. Die Beine sind nicht immer genau dort, wo sie sein sollten. Vor allem der Return leidet darunter im Trainingsmatch gegen Marco Chiudinelli. Doch der Aufschlag funktioniert, Wawrinka (ATP 20) scheint bereit.

Stanislas Wawrinka spielt am Freitag gegen Michail Kukuschkin (ATP 81), den er erst vor zwei Wochen an den US Open souverän in drei Sätzen geschlagen hat. «Das tut natürlich gut und gibt Vertrauen», sagt Wawrinka. Der Lausanner hofft, dann bereits mit einer 1:0-Führung im Rücken auf den Platz zu gehen.

Federer gibt Tipps aus der Ferne

Den Auftakt zum Abstiegs-Playoff macht Marco Chiudinelli (ATP 72). Der Basler braucht gegen Hamburg-Sieger Andrei Golubew (ATP 39) einen kleinen Exploit. Doch er zeigt sich zuversichtlich: «Golubew hat einen starken Aufschlag, haut sehr schnell auf die Vorhand drauf.» Er müsse einen soliden Match spielen, dann habe er eine Chance.

Einen kleinen Trumpf hat Captain Severin Lüthi auch noch im Ärmel. Er heisst Roger Federer. «Ich werde noch mit Roger telefonieren, schauen, was er zu unseren Gegnern zu erzählen weiss.» Dazu bespricht er sich auch mit den Trainern von Wawrinka und Chiudinelli. So werden die Schweizer so gut vorbereitet wie nur möglich in die so wichtige Begegnung im fernen Zentralasien steigen.

So geht es los

Freitag, 17. September
10 Uhr: Golubew – Chiudinelli
Anschl: Kukuschkin – Wawrinka

Alle Kommentare (5)

  •  
    federer ist wohl auch ein nüchterner analyst. kasachstan ist einfach nicht die tennis-nation.. wenn es die schweiz da nicht ohne roger schafft haben sie im davis cup auch nichts verloren!
    • 17.09.2010
    • 0
    • 0
  •  
    RF ist selbst Entscheidungsfähig und es ist sein gutes Recht, abzulehnen, ob er dem Cup-Team zur Seite steht oder nicht. Wenn er die Spiele durchführt und anschliessend in anderen Turnieren den Final oder gar den Sieg nicht erreicht, sind es gerade diejenigen, die den Mund aufreissen, er hätte besser sich auf andere Spiele vorbereitet. Dass er für einige Zeit nicht mehr die Nr. 1 sein wird, weiss RF selber. Wie lange es gehen wird, bis RF wieder die Nr 1 wird, ist offen, auch das weiss er selber
    • 17.09.2010
    • 0
    • 0
  •  
    Und ich finde Ihren Kommentar schäbig!
    Zuerst denken, dann schreiben bitte! Und da denken sowieso viel zu vielen zu schwer fällt, am besten gar nichts schreiben!
    Danke! Ihr seid nicht in der Position solche Spitzensportler zu kristisieren!
    Und wenn man keine Ahnung von Tennis und dem ganzen drum und dran hat, einfach mal die klappe halten, bzw. nicht so viel müll schreiben! thx xD
    • 16.09.2010
    • 0
    • 0
  •  
    Könnt ihr nicht einmal den Superstar Roger Federer in Ruhe lassen.
    Er hat sicher das Gesülze der Medien und die sonstigen Kommentare langsam satt.
    Er ist erwachsen und kann selber entscheiden. Ausserdem hat er eine Familie.
    Also hört einfach mal mit diesen Kommentaren auf und lasst ihn in Ruhe.
    • 16.09.2010
    • 0
    • 0
  •  
    Federer eintoller Spieler, zweifellos Weltklasse. Aber, dass er das Daviscup-Team nicht unterstützt (da er sich erholen muss) finde ich absolut daneben. Übrigens nicht das erstel Mal. Nummer #: 1 ja sowieso in weiter Ferne. Ich finde dieses Benehmen schäbig.
    • 16.09.2010
    • 0
    • 0

Top 3

1 Das grosse Interview mit Rafael Nadal Ich ziehe den Hut vor Rogerbullet
2 1. Kind des Tennis-Stars geboren Sohn von Djokovic heisst Stefan!bullet
3 Federer nach Quickie «Jetzt schaue ich am TV, wie der FCB gewinnt»bullet

Tennis

Platz Name Land Punkte
1 Novak Djokovic SRB 11510
2 Roger Federer SUI 9080
3 Rafael Nadal ESP 8105
4 Stan Wawrinka SUI 5385
5 David Ferrer ESP 4585
6 Tomas Berdych CZE 4485
7 Kei Nishikori JPN 4355
8 Marin Cilic CRO 4105
9 Milos Raonic CAN 3840
10 Andy Murray GBR 3795

Tennis