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Murray verdiente sich den vierten Titel seiner Karriere durch einen blitzsauberen Schlusssatz. Er reagierte auf den Satzverlust mit einem Break zum 1:0 und bestätigte dieses dann mit einem weiteren Servicedurchbruch zum 5:2. Nach 148 Minuten konnte er dann jubeln, als eine cross geschlagene Rückhand von Wawrinka ins Out segelte.
Wawrinka diktierte die Ballwechsel meistens, hatte aber Mühe mit den intelligenten Rhythmuswechseln von Murray, der seit der Trennung von Trainer Brad Gilbert befreit wirkt. Für den 22-jährigen Romand war es die erste Niederlage nach vorher zwei Siegen gegen den wohl grössten britischen Hoffnungsträger der letzten 50 Jahre.
Für Wawrinka hat sich der Abstecher ins Scheichtum nach drei Startniederlagen dennoch gelohnt. Er wird am Montag unter die Top 30 vorrücken und hat schon vor dem Start des Australian Open viel Selbstvertrauen. Vorerst gilt es nun aber, so schnell wie möglich nach Australien weiterzureisen, wo er in Sydney in der Startrunde auf den Russen Dimitri Tursunow (ATP 34) trifft.
Der bisher einzige Turniersieg von Wawrinka datiert vom Juli 2006 in Umag (Kro), als sein Gegner Novak Djokovic wegen Atembeschwerden aufgeben musste.
Leer ausgegangen: Stanislas Wawrinka.- Reuters