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Die baldige Geburt seines ersten Kindes beflügelt Stanislas Wawrinka (ATP 19). Der 24-jährige Lausanner startet das Jahr mit einer Finalqualifikation in Chennai (Niederlage gegen Marin Cilic) – und zeigt sich nun an den Australian Open weiter verbessert. Das erste Opfer ist in der ersten Runde Guillermo Garcia-Lopez.
Der solide Spanier hat gegen Wawrinkas druckvolles Spiel nicht den Hauch einer Chance. In jedem Satz gelingt dem Schweizer bei erstmöglicher Gelegenheit gleich das Break. Insgesamt verwertet er fünf von sieben Breakchancen, muss selber seinen Aufschlag nie abgeben. «Ich habe ihn in allen Belangen dominiert», zeigt sich Wawrinka sehr zufrieden. Zumal er die letzte Begegnung der beiden deutlich verloren hatte (letzten Sommer in Hamburg).
Den Montag hatte Wawrinka von 10 bis 22 Uhr im Stadion verbracht und auf sein Spiel gewartet. Er sah das Ganze philosophisch: «Immer noch besser, als die armen Kerle vom ersten Match, die vier oder fünfmal unterbrechen mussten.»
Gewundert hat er sich aber auch, dass fast zwei Stunden lang keine Helfer da waren, die den Platz abgetrocknet hätten, als fast überall sonst längst wieder gespielt wurde. «Und das an einem Grand-Slam-Turnier, das ist schon etwas bizarr.»
In der Zwischensaison habe er nicht viel geändert – trotz dem eher mittelmässigen letzten Jahr. «Ich versuche immer, mein Spiel weiterzuentwickeln.»
Ausserdem habe er im Februar nochmals intensiv Zeit zu trainieren. Dann erwartet Ehefrau Ilham das erste Kind des Paares – und er spielt in dieser Zeit keine Turniere. «Zum Trainieren habe ich aber schon Zeit», versichert er. Immerhin sei es seine Frau, die das Kind bekomme. «Zum Glück!», lächelt Wawrinka.