Stan hat eine klare Meinung Deshalb werde ich nie die Nummer 1

Stan Wawrinka nimmt die Saison 2017 als Nummer vier der Welt in Angriff. Der dreifache Major-Sieger sieht sich auch heuer nicht als Konkurrent für die Top-Stars Murray oder Djokovic.

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Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

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Ein erster, reiner Blick auf das Palmarès dürfte Stan Wawrinka (ATP 4) schmeicheln. Der Vergleich der Anzahl Grand-Slam-Titel stellt den 31-Jährigen auf eine Stufe mit der aktuellen Nummer eins, Andy Murray. Beide haben bisher drei Majors gewonnen. Wawrinka ist dennoch weit davon entfernt, den Thron zu übernehmen.

Der Rückstand auf Murray beträgt mehr als 7000 Punkte oder mehr als doppelt so viel wie Stan selber auf dem Konto hat (5315). Nach seinem US-Open-Sieg im September meinte er, er werde nie die Nummer eins erobern können.

Dieser Meinung ist er auch vor der Saison 2017. Am Rande des ATP-Turniers in Brisbane (Australien) sagt er in einem ATP-Video: «Das ist einfach der Fakt. Ich habe zwar drei Grand Slams gewonnen in den letzten drei Jahren, aber ich bin weit weg, die Nummer 1 oder 2 der Welt zu sein. Die anderen gewinnen oder kommen in den Final bei fast jedem Turnier, das sie spielen. Ich gewinne zwar ein paar Turniere jährlich, aber während des Rest des Jahres bin ich nicht gut genug.»

Nicht nur Murray, sondern auch Novak Djokovic (ATP 2), der 2016 das erste Halbjahr dominierte, ist in der Weltrangliste weit vor dem Schweizer. Auch die Konkurrenz mit Raonic, Nishikori ist hart. «Es wird hart, dort zu bleiben, wo ich jetzt bin. Ich versuche mich weiter zu verbessern und das Jahr so gut wie möglich zu beenden», sagt Stan.

Acht Jahre lang startete er seine Saison jeweils beim Turnier in Chennai (Indien), wo er zuletzt dreimal in Folge den Titel gewinnen konnte. Nun legt er in Brisbane los, einem Turnier der gleichen Kategorie (250). Weshalb ändert Stan sein gewohntes erfolgreiches Auftaktprogramm?

«Ich wollte ein bisschen meine Routine ändern und früher nach Australien kommen. Ich habe viele gute Dinge über dieses Turnier gehört, wollte es mal ausprobieren. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden hier», sagt der Schweizer. (rib)

Publiziert am 04.01.2017 | Aktualisiert am 04.01.2017
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9 Kommentare
  • Kurt  Weisskopf , via Facebook 05.01.2017
    Stan, ohne Federer in der Schweiz der Beste aller Zeien. Es ist so
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    05.01.2017
    WAWI bonne nouvelle année 2017 - wir sind stolz auf Sie und wir sind mit Ihnen. Behalten Sie einfach ihre Freude am spiel und dann läuft alles richtig.
    Good luck!
    Alexandra weber
  • Marcos  Garcia aus Bubikon
    04.01.2017
    Naja, die Rangliste ist sowieso fakultativ, man sollte nicht vergessen, zwei der besten Spieler allerzeiten, Federer und Nadal sind sollten sie ihre Probleme in den Griff kriegen jederzeit in der Lage sich wieder an die Spitze zu katapultieren.
  • pesche  greuter 04.01.2017
    Ja wie viele Tennisspieler wären froh wenn sie 2 oder 3 namhafte Turniere gewinnen könnten? Stan ist für mich ein Super Spieler und gehört zu recht in die Top Ten das können nicht viele von sich behaupten und jeder kann auch nicht die Nr. 1 werden
  • Thomas  Zürcher 04.01.2017
    Natürlich wäre es schön wenn ein Schweizer wieder die Nummer 1 der Welt wäre aber ich glaube zur Zeit ist es einfach nicht mehr möglich. Stan fehlt einfach die Konstanz um den Tennis Thron zu erklimmen und das haben nur die wenigsten Tennisspieler wie Federer,Nadal,Djokovic oder jetzt Murray.Stan ist einfach Stan mit seinen Hochs und Tiefs das wird so bleiben bis zum Ende seiner Karriere.Aber egal trotz allem er ist und bleibt ein Weltklassespieler der immer wieder für eine Überraschung gut ist.