Federers Luxus an den Australian Open So feudal residiert King Roger

  • Publiziert: 28.01.2010, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Marcel Hauck aus Melbourne

MELBOURNE - Roger Federer wird in Down under jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Von der Luxus-Suite bis zum eigenen Chauffeur.

Vor dem Wohltätigkeits-Event «Hit for Haiti» schreibt Roger Federer auf Facebook begeistert: «Von meinem Hotelzimmer kann ich auf dem Federation Square bereits eine riesige Schlange von Menschen sehen, die für Tickets anstehen.» Von seinem temporären Domizil im Nobelhotel Crown hat die Weltnummer 1 tatsächlich eine fantastische Sicht über ganz Melbourne.

Kein Wunder, erscheint er nach dem Dawidenko-Match so schnell wie selten zur Medienkonferenz. Er hat gleich zwei Gründe, um so schnell wie möglich zurück nach Hause zu eilen: seine beiden Babys und eine opulente Suite. Nicht nur die Aussicht im Crown ist exzellent, auch die Ausstattung. Je eine Presidential Suite befindet sich in den beiden obersten Etagen des 152 Meter hohen Hotel- und Casino-Komplexes. Familie Federer bewohnt allem Anschein nach eine der beiden. Wichtiger als die Luxusmöbel dürfte Roger die Diskretion sein, die seine Luxus-Bleibe bietet.

Eine eigene Lobby und separate Fahrstühle garantieren dem Weltstar Ruhe, ein 24-Stunden-Butler-Service gewährleistet, dass ihm sämtliche Wünsche innert kürzester Frist erfüllt werden.

Das Crown hat noch viele weitere Vorteile gegenüber dem offiziellen Spielerhotel Grand Hyatt. Alleine 40 Restaurants und Snack-Bars sind im gigantischen Unterhaltungspalast zu finden. Ideal, um mal ausserhalb der Suite zu essen, ohne grosses Aufsehen zu erregen. Ausserdem schwören Spitzenspielerinnen von Justine Henin bis Patty Schnyder von den Feinschmeckerlokalen. Von Seafood im Breezes über die besten Sushi der Stadt im Koko bis zum Nobelrestaurant Nobu ist alles zu finden.

Wenn die Federers doch mal raus wollen, haben sie einen persönlichen Fahrdienst, der vom Turnier gestellt wird. Die topgesetzten Spieler haben während den gesamten zwei Wochen den gleichen Fahrer, oft über Jahre hinweg. Der fährt sie, wohin sie wollen, ob ins Kino, in den Zoo oder ins Aquarium. «Für den Zoo sind unsere Babys allerdings noch zu klein», sagt Roger Federer.

Kein Problem: Direkt vor dem Crown verläuft entlang des Yarra Rivers eine der schönsten Flaniermeilen Melbournes. Ideal für einen Spaziergang mit Kinderwagen.

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