«Ich habe einen grossen Fehler gemacht» Nike lässt Scharapowa nach Doping-Beichte fallen

Tennis-Star Maria Scharapowa wird wohl wegen Dopings gesperrt werden. Die Russin selber wusste wegen einer Nachlässigkeit angeblich bis vor kurzem nichts von ihrer Schuld.

Scharapowa positiv auf Doping getestet!

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Maria Scharapowa (28) wird in Australien positiv auf Doping getestet und vom Tennisweltverband ITF wohl gesperrt werden! An der Medienkonferenz in Los Angeles erklärt die Russin die Angelegenheit aus ihrer Sicht.

Demnach musste Scharapowa schon seit 2006 aus gesundheitlichen Gründen ein Medikament mit einer gewissen Substanz namens Meldonium zu sich nehmen.

Über die neuesten Änderungen in der Doping-Liste Ende letztes Jahr sei sie zwar informiert worden, diese Liste habe sie aber nicht angeschaut. Ein grosser Fehler, denn Meldonium ist neuerdings verboten.

Bereits bei den Australian Open in Melbourne schnappt die Doping-Falle zu. Wie Scharapowa sagt, habe sie aber erst anfangs März durch einen Brief vom positiven Test erfahren.

Obwohl die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin betont, für ihren Fehler Verantwortung zu übernehmen, strebe sie die Rückkehr auf die Tennis-Plätze an: «Ich habe einen grossen Fehler gemacht. Aber auf diese Weise will ich keinesfalls meine Karriere beenden», fügt sie an.

Ob und wann Scharapowa zurückkehren kann, ist momentan noch nicht bekannt. Die bald 29-Jährige wird ab dem 12. März bis zur endgültigen Entscheidung über den Fall provisorisch gesperrt.

Schon jetzt hat es Konsequenzen für die Russin. Ihr langjähriger Partner und Sponsor Nike suspendiert die Zusammenarbeit mit ihr bis auf weiteres. «Wir sind traurig und überrascht von der Nachricht. Wir haben uns entschlossen, unsere Beziehung mit Maria vorläufig zu unterbrechen und werden die Situation verfolgen.» (str/rib)

Publiziert am 08.03.2016 | Aktualisiert am 09.03.2016

Diese Sperre blüht Scharapowa

Der deutsche Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel rechnet bei Scharapowa mit einer Sperre von mindestens zwei Jahren. «Es ist egal, wie lange sie es genommen hat. Und wenn sie es schon 20 Jahre genommen hat. Es ist seit dem 1. Januar 2016 ein Dopingmittel. Da gibt es nichts zu diskutieren», erklärt Sörgel bei «Sky». Bis zum definitiven Urteil ist Scharapowa vom Tennis-Weltverband ITF vorläufig suspendiert.

Prominente Dopingfälle im Tennis (Sperre)
Juan Ignacio Chela (2000): Methyltestosteron (drei Monate)
Guillermo Coria (2001): Nandrolon (sieben Monate)
Mariano Puerta (2003): Clenbuterol (neun Monate)
Martina Hingis (2007): Kokain (zwei Jahre)
Richard Gasquet (2009): Kokain (zweieinhalb Monate)
Barbora Strycova (2012): Sibutramin (sechs Monate)
Marin Cilic (2013): Nikethamid (neun Monate)
Viktor Troicki (2013): verweigerte Blutprobe (ein Jahr)

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50 Kommentare
  • Felix A.  Eberwein aus Andora
    09.03.2016
    Die Schönste ist sie wirklich nicht - das Schönste an ihr ist wohl ihr Geldbeutel. Wenn ich sie so ansehe mache ich immer ein Vergleich mit einem übergrossen Kleiderbügel an dem das Nachthemd von meiner Frau hängt.
  • Bernd  Lehnherr , via Facebook 08.03.2016
    Mit Hochleistungssportler wollten schon zu kommunistischen Zeiten,allen voran die DDR und die Sowjetunion,der Welt vorgaukeln,schaut her was in unserem Reich fuer eine gesunde und gestaehlte Jugend aufwaest und zu Hause ist.Das ist auch noch Heute in Russland der Fall.Die Realitaet,jedoch sieht vollkommen anders aus Viele Jugendliche waren Alkohol und Rauchersuechtig.Schon sehr frueh mussten Spitzensport Talente Drogen schlucken.Siegen war das absolute Ziel des Staates.
  • Werner  Kestenholz aus Oberwil
    08.03.2016
    Bravo den Sponsoren, dass sie so rasch handeln und die Millionen aus dem Verkehr ziehen und ich wie viele andere auch müssen diese Orgasmusschreie ("OOOOOHHHHHHH") NICHT mehr hören. Das ist das Beste an dieser Sache.
  • Karen  Mind 08.03.2016
    Interessant die Liste der Dopingfälle. Kokain wird mal mit 2 Jahre und einmal mit zweieinhalb Monate geandet.
  • Jean   Ours 08.03.2016
    Vielleicht ist ihr Gestöhn beim Tennisspielen auch nur eine Nebenwirkung dieses Medikamentes.