Serbe will Vertrag verlängern Becker lässt Djokovic wegen Kuschel-Guru zappeln

Novak Djokovic will Boris Becker weiterhin zu seinem Trainerstab zählen. Doch der Deutsche steht auf die Bremse. Ihm missfällt der Einfluss eines neuen Team-Mitglieds.

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2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

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Novak Djokovics Mission für die nächste Saison ist bereits jetzt klar: Die Weltnummer eins wieder an sich zu reissen. Unklar ist hingegen, mit welchem Team im Rücken er diese Herausforderung in Angriff nehmen will.

Der Serbe selbst möchte ein ambivalentes Beratergefüge im Hintergrund. Während Boris Becker (49) auf sportlicher Ebene und im Fitnessbereich für die richtigen Impulse sorgen soll, ist Guru Pepe Imaz (42) für die mentale Stärke des entthronten Tennis-Stars zuständig. 

Oder so plant es zumindest Djokovic. Boris Becker gefällt diese Aufgabenverteilung weniger. Bei der angebotenen Vertragsverlängerung zögert der Deutsche deshalb. Ihm seien die Praktiken des spirituellen Heilers, der sich selbst als «göttliches Wesen aus Licht und Liebe» bezeichnet, gemäss «Sport Bild» ungeheuer.

Weil seine Lektionen an der Tennis-Akademie in Marbella damit beginnen, mit zwei Plüschbären zu schmusen, wird er mittlerweile als Kuschel-Guru bezeichnet.

Guru Imaz scheidet die Geister

Dass Djokovic aber auf psychischer Ebene gefordert ist, streitet Becker indes nicht ab. Insbesondere nach dem historischen Triumph in Roland Garros im Juni, mit dem der 29-Jährige zum ersten Mal seit Rod Laver im Jahr 1969 alle vier Major-Titel in Folge gewonnen hat. 

«Seine Motivation war danach ein bisschen weg. Er wusste nicht, was das nächste grosse Ziel sein soll», sagte der Deutsche kürzlich zu «BBC». Aber dass der zwölffache Grand-Slam-Champion ausgerechnet mit Pepe Imaz wieder zum kaum unbesiegbaren Dominator werden soll, bezweifelt auch sein zweiter Coach Marian Vajda (51). Der Slowake, bereits über zehn Jahre an Djokovic' Seite, steht Imaz ebenfalls kritisch gegenüber. 

Nur wenn die Rolle des spanischen Heilers kleiner würde, gibts «Sport Bild» zufolge im nächsten Jahr wieder Boris Becker in der Box des Djokers zu sehen. Ansonsten strebt der Serbe hauptsächlich mithilfe «eines göttlichen Wesens aus Licht und Liebe» nach dem Tennis-Olymp. (sag)

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 06.12.2016
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4 Kommentare
  • Jack  Wolf aus Rorbas
    06.12.2016
    Nun wie auch immer es kommt, Becker hat einen riesen Job gemacht, dass kann sich sehen lassen. Der Mann ist privat vielleicht nicht der geschickteste, von Tennis versteht er was! Wir werden sehen wo Guru Djokovics Weg hinführen wird.
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    01.12.2016
    Ich bin immer peinlich genau jahrelang dem Becker seinem roten Gesicht ausgewichen bis zum heutigen Zeitpunkt. Mein Gott, der Mann ist alt geworden.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    01.12.2016
    Ehrlich gesagt, ich glaube diese Story nicht so recht. Becker ist doch bei seinem Lebenswandel froh, dass er auf so leichte Art und Weise noch einen anständigen Batzen verdienen und sich dabei noch regelmässig der Öffentlichkeit präsentieren darf.
  • Carla  Schär aus Gottmadingen
    01.12.2016
    ..soll der Djoker doch noch ein paar Gurus verpflichten..spielen muss er trotzdem selber..hoffe aber nicht..dass er nächstens mit ein paar "Kuschelbären " auf dem Platz erscheint!