Vögele schafft Australian-Open-Quali Federer amüsiert sich am Kid's Day

Zum ersten Mal seit seiner mehrmonatigen Absenz begibt sich Roger Federer bei den Australian Open wieder in einen Ernstkampf. Mit Zuversicht.

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Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

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Ende Juli schockte er die Tennis-Welt. Saisonabbruch. Keine Olympiade, kein US Open, kein Heimturnier. Roger Federer wollte kürzer treten, um dann wieder voll anzugreifen. «Ich plane ja immer langfristig», sagt er. 

Ab Montag steht der 17-fache Grand-Slam-Champion wieder auf dem Court – erstmals seit sechs Monaten in einem Ernstkampf. Auch wenn es sich für ihn dank dem Hopman Cup nicht so vorkommt. «Es fühlte sich bereits wie ein offizieller Match an, mit so vielen Leuten und gegen Profi-Spieler», so der Baselbieter an der Pressekonferenz in Melbourne.

Zuvor zeigte er sich beim Kid's Day an der Seite von Novak Djokovic, Milos Raonic und Darja Gavrilowa vollkommen entspannt, locker, zu Witzen aufgelegt. Mit seinen 35 Jahren ist er ein Dinosaurier auf der Tour und doch blickt er mit einer gewissen Anspannung auf den Turnier-Start am Montag. «Es wird bei mir sicher eine gewissen Nervosität spürbar sein», doch seine Ruhe und Erfahrung geben ihm Zuversicht, «das erste Match schon irgendwie durchzubringen.»

Besonders in Anbetracht der Auslosung: Seinen Auftakt wird er in der Night-Session gegen den Österreicher Jürgen Melzer (ATP 296) austragen und auch in der zweite Partie steht er einem Kontrahenten jenseits der Top 100 gegenüber. 

Federer will bei seiner Zielsetzung allerdings nichts überstürzen. Schritt für Schritt soll es gehen. «Ich muss zuerst mal sehen, wie die ersten paar Matches laufen. Vor ein paar Wochen habe ich gesagt, es wäre schön, wenn ich in den Viertelfinal käme. Dieser Meinung bin ich immer noch.»

Die Statistik spricht auf jeden Fall für den Maestro. Noch nie ist er in Australian Open in der ersten Runde ausgeschieden. Und, nicht zu vergessen, die Trophäe hat er schon viermal in die Höhe gestemmt.

Vögele schafft Quali

Gute Neuigkeiten gibts aus Schweizer Sicht übrigens aus der Qualifikation. Stefanie Vögele avanciert nach einem Dreisatz-Sieg über Lina Gjorcheska ins Hauptfeld. (sag)

Publiziert am 14.01.2017 | Aktualisiert am 16.01.2017
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2 Kommentare
  • Thomas  Zürcher 14.01.2017
    Wir alle wissen es wird nicht einfach für unseren Roger nach dieser langen Verletzungspause wieder Fuss zu fassen.Natürlich hat er bei seinen Vorbereitungsturnieren auf eindrückliche Art bewiesen das er das Tennisspielen nicht verlernt hat aber ein GS Turnier ist eine ganz andere Herausforderung für Roger.Wir dürfen nicht zu viel erwarten.Geduld ist angesagt!Roger muss jetzt Schritt für Schritt wieder zu seiner früheren Form finden und Match Praxis sammeln.Wünschen wir ihm alles Gute!
    • Liz  Marti 14.01.2017
      Herr Zürcher, bei all Ihren Kommentaren bin ich voll bei Ihnen, Danke!
      Viele meinen, dass RF ab jetzt wieder alles gewinnen müsste und es wird respektlose Aussagen hageln, wenn es nicht so sein wird, aber
      ich freue mich einfach, dass er wieder spielt, egal wie es ausgehen wird. Ich habe am Montag frei und freue mich mega auf das Match.