Roger Federer hat es geschafft! Der Tennis-König besiegt einen starken Andy Murray in vier Sätzen (4:6, 7:5, 6:3, 6:4) und feiert seinen siebten Triumph in Wimbledon. Der 30-jährige Schweizer macht den 17. Grand-Slam-Titel perfekt und krönt sich zur neuen Nummer 1 der Welt.
Um 19.14 Uhr Schweizer Zeit verwertet Roger Federer seinen zweiten Matchball und schreibt Geschichte: Mit dem siebten Wimbledon-Triumph schliesst er zu Rekordhalter Pete Sampras auf und dessen 286 Wochen an der Spitze der Weltrangliste (Rekord) wird er toppen (noch eine Woche fehlt ihm dazu). Denn am Montag löst Federer Novak Djokovic als Nummer 1 der Welt ab.
Den Platz auf dem ewigen Tennis-Thron zementiert der Baselbieter mit seinem 17. Grand-Slam-Triumph (Rekord). Die Sport-Welt verneigt sich vor King Roger!
Umso bitterer ist die Niederlage für Andy Murray, der sein Loser-Image nicht los wird. Dabei legt der Schotte in seinem vierten Grand-Slam-Final gleich los wie die Feuerwehr.
Der 25-Jährige nimmt Federer gleich im ersten Game den Aufschlag ab - frech! Doch Roger korrigiert seinen Fehlstart, holt sich das Re-Break zum 2:2. Der Champion muss sein ganzes Können aufbieten, um den gut kämpfenden Murray in die Schranken zu weisen.
Roger nimmt Fahrt auf, lässt beim Stand von 4:3 im ersten Satz aber zwei Breakchancen verstreichen. Im Gegenzug holt sich Murray das Break zum 5:4 – und nach 58 Minuten den ersten Satz!
Federer reagiert, macht im zweiten Durchgang ordentlich Dampf. Doch wieder holt sich Murray zwei Breakchancen zum 3:2 - diesmal hält Federer seinen Aufschlag. Murray begeht nur wenige Fehler, retourniert stark und serviert auch noch gut. Wieder Breakmöglichkeiten beim Stand von 4:4 für den Schotten - Murray verzieht. Und auch die zweite wehrt Federer ab.
Es kommt, wie es kommen muss. Roger schnappt sich den zweiten Satz mit einem spektakulären Punkt bei Aufschlag Murray mit 7:5! Zu Beginn des dritten Durchgangs setzt Regen ein. Beim Stand von 1:1 und 40:0 bei Aufschlag Federer bietet sich Murray Gelegenheit zum Nachdenken.
Murray wankt - und fällt. Zuerst rutscht er aus, dann zwingt ihn Roger in die Knie. Die sechste (!) Breakchance im sechsten Game des dritten Satzes nützt Federer - und das nachdem Murray 40:0 geführt hatte. Federer lässt nichts anbrennen und holt sich den Satz mit 6:3.
Murray stemmt sich noch einmal gegen die drohende Niederlage, vergibt aber die Breakchance zum 2:0. Stattdessen gibt der Schotte seinen Aufschlag ab, liegt 2:3 hinten. Nach vier Stunden und zwei Minuten - inklusive der 40-minütigen Regenpause - steht Federers historischer Sieg fest!
Nichts wirds mit dem ersten Grand-Slam-Sieg für Murray. Auch die Präsenz von Landsmann und ManU-Legende Sir Alex Ferguson nützt nichts. «Ich versuche es, aber es ist schwierig», sagt der Verlierer unter Tränen. «Für einen 30-Jährigen spielt er nicht schlecht», findet er seinen Humor wieder.
Schon seine ersten beiden Major-Finals verlor er gegen Federer (US Open 2008, Australian Open 2010). Murray kann sich damit trösten, der erste Brite seit Bunny Austin 1938 zu sein, der es in den Wimbledon-Final geschafft hat. (ds)
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Auf den Hund gekommen: Murray mit seiner Freundin Kim und den Vierbeinern.
(Tillen/Dove)
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Twins-Power: Myla Rose und Charlene Riva mit ihren Nannys.
(zvg)Der eine liebt Myla und Charlene – der andere liebt Maggie und Rusty. Auf die Frage, was seine beiden Border Terrier zu seinem diesjährigen Wimbledon-Erfolg beigetragen hätten, antwortete der 25-jährige Schotte durchaus ernst: «Ich glaube nicht, dass sie meinen Final direkt beeinflussen. Aber ich liebe diese Hunde, und sie sind ein fester Bestandteil meines Lebens. Etwas, das ich neben dem Tennis-Court sehr geniesse.»
So wie Federer im gemieteten Haus nahe dem All England Club seine Familie geniesst. «Jetzt gehe ich heim, mit den Kleinen spielen», hatte der 30-jährige Vater nach seinem Viertelfinalsieg gesagt. Murray zieht deshalb auch Parallelen zu seinem heutigen Rivalen. «Ich bin sicher, dass Federers Kinder ihren Teil zu seinem Turnier beitragen. Denn sie sind etwas, das ihn glücklich macht.»
So sei das bei ihm auch. «Wenn ich nach meinen Matches nach Hause komme, ist es wichtig, jemanden um mich zu haben, dem mein Erfolg völlig gleich ist.» Und wenns nur Hunde sind.
Anders als Fedis Zwillinge geben die Hündchen Maggie und Rusty viel Einblick in Murrays Privatleben mit Langzeitfreundin Kim Sears. Auf ihrem Twitter-Konto fungiert «Maggie May», genannt nach Rod Stewarts Hit von 1971, als Sprachrohr ihres Herrchens. Sie bedankt sich bei den Fans für die grosse Unterstützung oder erklärt, warum sie dessen Tennisschuhe so gerne anbeisst.
In einer Kolumne schreibt Hund Maggie sogar für die Internet-Plattform Tennis Space. Hier beklagt er sich über die «Tiere verboten»-Regel in Wimbledon, freut sich über die Nage-Utensilien wie Socken und Schweissbänder während des Turniers und sendet Grüsse an Djokovics Hund Pierre – auch der Serbe scheint auf den Hund gekommen zu sein.
Diskreter sind da Myla Rose und Charlene Riva. Die beiden süssen Mädchen, die am 23. diesen Monats drei Jahre alt werden, kamen in den letzten zwei Wochen nur selten an die Church Road. Am spielfreien Sonntag vor einer Woche düsten sie auf Trottinets durch die Anlage. Sie wurden auch schon Minuten vor Spielbeginn ihres Papis in der Players Box am Centre Court gesichtet. Aber nur für kurze Zeit – ihnen ist es wichtiger, dass er bald nach Hause kommt. Mit oder ohne Wimbledon-Trophäe.
| Ende |
|
Nach vier Stunden und zwei Minuten inclusive der 40-minütigen Regenpause hat Wimbledon einen würdigen Champion 2012. Spätestens aus dieser Regenpause kam Federer besser raus, marschierte dann überlegen zu diesem Titelgewinn. |
| Ende |
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Verdient gewinnt Federer dieses Finale und seinen siebten Wimbledon-Titel, Gratulation zu dieser geschichtsträchtigen Leistung. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 6:4 |
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Aber dass dann auch der Ausball Murrays bejubelt wird, gebührt einem starken Federer, der zu Boden sinkt und seinen Turniersieg genießt. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 5:4 |
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Und nach seinem zwölften Ass hat Federer dann zwei Championshippoints! Da wird dann schon der Netzball des Schweizers bejubelt. Nicht ganz die feine, englische Art. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 5:4 |
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Und Murray auch nicht, der erläuft nun stark die Bälle, Federer dann zu lang zum 0:15. Pech hat Murray dann, als sein Lob knapp hinter dem Feld landet, 15 beide. Zu langer Return zum 30:15. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 5:4 |
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Und dafür bekommt er jetzt nochmal frenetischen Beifall und Anfeuerungsrufe, die Fans wollen die Hoffnung noch nicht aufgeben. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 5:4 |
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Diesen Vorteil kann Murray nutzen, weil Federer ins Aus spielt, der Brite verkürzt auf 5:4. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 5:3 |
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Aber Murray scheint auch zu resignieren, spielt nun eine Vorhand leichtfertig ins Netz, Einstand. Es folgt aber sein 16. Ass. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 5:3 |
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Nach einem zu langen Return zum 40:15 greift Federer Murrays Zweiten an, genau ins Eck zum 40:30. Es folgt eine klasse Cross-Vorhand zum Einstand. Zu langer Return zum Spielball. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 5:3 |
|
Und nun wird es schon richtig eng für Murray, der gegen den Matchverlust serviert. Federer zieht seine Challenge, aber seine Vorhand ist deutlich hinter der Grundlinie, 15 beide. Die nächste landet im Seitenaus, 30:15. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 5:3 |
|
Auch dieses Aufschlagspiel hält der Schweizer, stoppt unerreichbar für Murray zum Spielgewinn. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 4:3 |
|
Federer auf dem Weg zu seinem siebten Wimbledon-Titel, schlägt nun auf. Ass Nummer elf zum 30:15, dann trifft er mit der Vorhand nicht richtig, 30 beide. Aber Murray returniert den Zweiten ins Aus, 40:30. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 4:3 |
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Dann haut Federer beim Murray-Aufschlag ein Luftloch, ermöglicht dem Schotten so das 15. Ass und das Spiel zum 4:3. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 4:2 |
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Murray unter Druck, muss nun seinen Service durchbringen. Ass Nummer 14 hilft zum 30:0, aber Federer wieder stark am Netz zum 30:15 und Murray mit der Rückhand in selbiges, 30 beide. Murray über Kopf per Rahmen ins freie Feld, 40:30. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 4:2 |
|
So kann Federer die nächsten Punkte machen, volley am Netz zum 4:2. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 3:2 |
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Für die alte, neue Nummer eins der Welt? Derzeit spricht alles dafür, Federer schlägt auf. Der erlaubt sich jetzt aber seinen dritten Doppelfehler zum 15:30, serviert dann Murray den nächsten Punkt auf dem Silbertablett. Und der lehnt ab, zu lang, 30 beide. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 3:2 |
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Und der holt sich das in Weltklassemanier, zieht die Rückhand cross durch und passiert damit Murray gegen dessen Lauf. Stark, Break vor für den Schweizer. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 2:2 |
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Murray serviert. Mit der Vorhand spielt er knapp ins Seitenaus, das bestätigt ihm auch das Hawk-Eye, 15:30. Und nach einer zu langen Rückhand des Briten hat Federer zwei Breakbälle. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 2:2 |
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Murray zu lang zum Zu-Null-Spiel für Federer, zwei beide im Vierten. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 1:2 |
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Aufschlag Federer. Der schlägt sein zehntes Ass zum 40:0. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 1:2 |
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Federer verzieht dann die Vorhand ins Seitenaus und Murray legt das 1:2 vor. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 1:1 |
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Murray beginnt seinen Service mit seinem ersten Doppelfehler, spielt dann zum 15:30 die Vorhand ins Netz. Ass Nummer 13 kommt da gerade recht, es folgt ein Servicewinner zum 40:30. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 1:1 |
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Und so verhindert Federer mit einer gut ausgespielten Vorhand das frühe Break in diesem vierten Satz. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 0:1 |
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Federer serviert. Und der verzieht eine Vorhand zum 15:30. Federer mit der Vorhand auf die Seitenlinie zum 30 beide, dann aber unter gutem Druck von Murray zu lang zum Breakball. Dann auch Murray zu lang, Einstand. Nochmal zum Spielball. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 0:1 |
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Einen Punkt muss er Federer noch lassen, dann holt er sich das Spiel mit einem guten Netzangriff. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 0:0 |
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Den vierten Satz beginnt nun Murray mit seinem Aufschlag. Glaubt der weiter an sich? Leichter Fehler am Netz zum 30:15, aber es folgt das elfte Ass zum 40:15. |
| 4:6, 7:5, 6:3, 0:0 |
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Nach 158 Nettospielminuten geht der dritte Satz an Federer, dem die Regenpause dann offenbar doch besser getan hat als Murray. |
| 4:6, 7:5, 6:3 |
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Und den holt sich Federer mit dem neunten Ass. |
| 4:6, 7:5, 5:3 |
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Nun aber schlägt Federer zum Satzgewinn auf. Mit seinem achten Ass nach außen macht er das 30:15. Aber Murray fightet und hält dagegen, 30 beide. Dann aber verzieht er nach Grundlinienduell mit der Vorhand, Satzball. |
| 4:6, 7:5, 5:3 |
|
Da stören dann auch zwei leichtere Fehler nicht mehr, das zehnte Ass bringt das Spiel zum 5:3. |
| 4:6, 7:5, 5:2 |
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Murray nun also arg unter Druck in diesem Satz, muss seinen Service nun durchbringen. Und das sieht gut aus, schöne, harte Cross-Rückhand zum 30:0, Servicewinner zum 40:0. |
| 4:6, 7:5, 5:2 |
|
Murray dann zu lang und Federer führt im Dritten mit 5:2. |
| 4:6, 7:5, 4:2 |
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Und der schlägt nun selber auf. Kann er diesen Satz jetzt nach Hause bringen? Nach 0:15 kommt er zum 30:15, die Vorhand landet aber diesmal zum 30 beide im Netz. Das kann aber auch Murray, 40:30. |
| 4:6, 7:5, 4:2 |
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Und beim sechsten Versuch klappt es dann, mit der immer stärker werdenden Vorhand jagt Federer die Kugel ins Eck. |
| 4:6, 7:5, 3:2 |
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Jetzt wird schon fast dramatisch, zunächst natürlich Einstand, dann rückt Murray vor und rutscht aus, Federers Lob kann er so nicht mehr bekommen und der landet auf der Grundlinie, Breakball. |
| 4:6, 7:5, 3:2 |
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Aber Federer macht das Spiel nicht zu, spielt wieder zu lang zum nächsten Einstand. Dann kommt Murray selber zum Vorteil, weil er Federer longline passieren kann. |
| 4:6, 7:5, 3:2 |
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Federer erst zu lang, dann spielt er Murray stark aus, dessen Challenge da auch nichts mehr hilft. So kommt Federer dann zur nächsten Breakchance, spielt den Return aber etwas zu lang, achter Einstand. Fehler Murray, fünfter Breakball. |
| 4:6, 7:5, 3:2 |
|
Murray wehrt per Servicewinner ab. Nach einem Netzball Murrays gibt es den nächsten Breakball, den Murray aber gut ausspielt und erneut abwehren kann. Murray gut am Netz zum Vorteil, dann aber zu lang, wieder Einstand. |
| 4:6, 7:5, 3:2 |
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Und jetzt macht Federer Druck, knallhart mit der Vorhand die Linie hoch zum Breakball. Den aber wehrt Murray gut ab, Aufschlag weit raus, Punkt am Netz. Aber Federer bleibt dran, zieht die Vorhand erneut cross durch, Breakball. |
| 4:6, 7:5, 3:2 |
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Dann rutscht Murray am Netz weg, haut zum Einstand in selbiges. Aber zumindest geht es bei ihm schnell weiter, keine Nachwirkungen des Ausrutschers. Da folgt der Servicewinner zum Vorteil, dann Murrays verzogene Vorhand zum Einstand. |
| 4:6, 7:5, 3:2 |
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Murray serviert. Guter, kurzer Rückhandcross und dann Federer ins Aus zum 30:0, Ass Nummer neun zum 40:0. Aber Federer kommt nochmal heran, mit starkem Return und Murray-Fehler zum 40:30. |
| 4:6, 7:5, 3:2 |
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Dann rutscht Murray eine Rückhand ins Aus und Federer kommt zu null zum 3:2. |
| 4:6, 7:5, 2:2 |
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Federer serviert. Mit dem siebten Ass ab durch die Mitte zum 30:0. Gleich ein guter Erster hinterher, 40:0. |
| 4:6, 7:5, 2:2 |
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Mit einem Servicewinner holt sich Murray souverän das Spiel. |
| 4:6, 7:5, 2:1 |
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Wir sind gespannt, wie Murray die Unterbrechung genutzt hat, er schlägt auf. Und das sieht gut aus, mit guten Ersten macht er das 30:0. Dann aber stoppt Federer sensationell mit der Vorhand von der Grundlinie zum 30:15. Netzball, 40:15. |
| 4:6, 7:5, 2:1 |
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Erledigt, 2:1 für Federer im dritten Satz. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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So, nach knapp vierzig Minuten Unterbrechung wird nun Federer versuchen, sein 40:0 zum Spielgewinn zu nutzen. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Das aber tut es ja nun, die Spieler sind auch schon wieder in der Halle und machen sich erneut warm. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Das behagt ihnen sicher nicht, aber als Beobachter fragt man sich schon, wozu ein solch teures Dach installliert wurde, wenn es nicht gegen Regen schützen soll... |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Apropos weiter gehen. Das wird es nun in Kürze, denn die Veranstalter haben sich wegen des heftigen Regens dazu entschlossen, das Dach zu schließen. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Wie ausgeglichen dieses Match bisher verläuft zeigen auch die gesamten Gewinnpunkte, Federer liegt da mit 86:85 vorne. So darf es gerne weiter gehen. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Darauf hoffen natürlich auch wir, denn bisher sehen wir ein sehr gutklassiges Finale, auch wenn insbesondere Federer ungewöhnlich viele leichte Fehler macht. 25 "unforced errors" stehen für den Schweizer jetzt schon zu Buche. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Für die Spieler gehören solche Unterbrechungen ja schon zum Arbeitsalltag, sind aber dennoch ärgerlich. Für Murray zum jetzigen Zeitpunkt aber vielleicht sogar hilfreich, denn das gibt ihm die Gelegenheit den Satzverlust in aller Ruhe abzuhaken und sich wieder auf seinen Rhythmus zu konzentrieren. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Und das völlig zurecht, denn da kommt jetzt schon so einiges vom Londoner Himmel herunter. Aber die Helfer waren sehr fix und haben die schützende Plane zügig ausgerollt. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Und dann ist es passiert, der spanische Schiedsrichter Enric Molina unterbricht das Spiel wegen Regens. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Während es bereits ein wenig zu regnen beginnt, schlägt Federer auf. Murray haut da eine viel zu lange Vorhand zum 40:0. |
| 4:6, 7:5, 1:1 |
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Mit einem Servicewinner gleicht Murray zum eins beide aus. |
| 4:6, 7:5, 1:0 |
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Murray serviert. Und der überzeugt läuferisch, bringt nun eine Longline-Vorhand Federers aus vollem Lauf cross mit der Rückhand ins Feld, 15 beide. Bei 30:30 kann Federer die Vorhand nur zu lang spielen, Spielball Murray. |
| 4:6, 7:5, 1:0 |
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Und der hat kein Problem mit diesem ersten Spiel, 1:0. |
| 4:6, 7:5, 0:0 |
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Der beginnt nun den dritten Satz. Murray returniert mit der Schlägerkante zum 40:15 in Richtung Regenwolken. |
| 4:6, 7:5, 0:0 |
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Nach 1:52 Stunden gelingt Federer hier also der Satzausgleich, weil Murray da ein paar Momente in seinem Spiel zeigte, in denen er nicht entschlossen genug agierte. Da gab er bei diesem letzten Servicespiel die Big-Points an Federer ab. |
| 4:6, 7:5 |
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Und der ist hart umkämpft, beide bleiben lange an der Grundlinie, Murray wird dann etwas zu kurz, Federer macht ein paar Schritte vor und stoppt die Kugel mit viel Schnitt rüber, Satzausgleich. |
| 4:6, 6:5 |
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Murray umläuft die Rückhand, spielt die Vorhand dann aber longline zu lang, 30 beide. Herrlicher Ballwechsel, Murray etwas zögerlich und dann mit dem zu langen Lob, Satzball Federer. |
| 4:6, 6:5 |
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Murray muss sich nun also in den Tie.-Break retten, Federer kann attackieren. Mit dem siebten Ass und über Kopf mit dem Rahmen gelingt Murray das 30:0, aber Federer lockt ihn dann per Stopp vor und punktet lang, 30:15. |
| 4:6, 6:5 |
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So kann Federer mit gutem Ersten und Returnfehler Murrays das Spiel holen, 6:5. |
| 4:6, 5:5 |
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Der Schweizer schlägt auf. Netzangriff und mal wieder der Punkt über Kopf zum 30:15, dann der zweite Doppelfehler, der bei 30 beide diesmal weh tun könnte. Es folgt aber sein fünftes Ass, bevor Murrays Rückhand von der Netzkante rüber fällt, Einstand. |
| 4:6, 5:5 |
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Und mit Serve and Volleystopp macht Murray das Spiel zu null klar, fünf beide. |
| 4:6, 5:4 |
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So muss Murray nun also gegen den Satzverlust aufschlagen. Federer zum 30:0 ins Netz, Murray mit dem sechsten Ass zum 40:0. |
| 4:6, 5:4 |
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Und der kann sich im Gegensatz zu Satz eins diesmal aus der Situation retten, Murray ins Aus, 5:4. |
| 4:6, 4:4 |
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Aber dieser guten Vorhand folgt sogleich eine völlig verzogene ins Aus, Einstand. Viertes Ass, das sieht auch das Hawk-Eye so, Vorteil Federer. |
| 4:6, 4:4 |
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Da aber spielt Murray die beidhändige Rückhandf zu lang, Einstand. Aber der nächste Breakball kommt, weil Murray gut ans Netz geht, per Rückhandvolley punktet. Federer aber egalisiert per Überkopfball, holt sich dann den Vorteil mit der Vorhand vom T ins Eck. |
| 4:6, 4:4 |
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Vier beide, Federer kassierte in Satz eins an dieser Stelle das entscheidende Break, profitiert aber nun von einem Kantentreffer Murrays ins Netz, 30:15. Leichte Vorhand Federers weit ins Aus, 30 beide. Auch die Rückhand verzieht er dann ins Aus, Breakball. |
| 4:6, 4:4 |
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Einmal wird Murray noch zu lang, kann dann aber mit dem nächsten Servicewinner das Spiel holen, vier beide. |
| 4:6, 4:3 |
|
Murray serviert, im ersten Satz bekam er in diesem Spiel erhebliche Probleme. Nun scheinbar nicht, bei 30:0 gelingt ihm ein halbes Ass durch die Mitte. |
| 4:6, 4:3 |
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Und auch er nun wieder mit einem Zu-Null-Spiel, erneut punktet er am Netz, 4:3. |
| 4:6, 3:3 |
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Siebtes Spiel im zweiten Satz, Federer serviert. Serve and Volley des Schweizers zum 40:0. |
| 4:6, 3:3 |
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Und ein Servicewinner beschert nun auch ihm ein Zu-Null-Spiel, drei beide. |
| 4:6, 3:2 |
|
Murray schlägt auf. Zwei gute Erste zum 30:0, sein fünftes Ass zum 40:0. |
| 4:6, 3:2 |
|
Und den nutzt er mit einem wieder gut vorbereiteten Netzangriff zum Spielgewinn. |
| 4:6, 2:2 |
|
Und so kann man sich verschätzen, haben wir eben noch Federers Servicespiel gelobt, hat Murray nun zwei Breakbälle. Aber Federer kann beide abwehren und dann mit seinem vierten Schmetterversuch am Netz zum Vorteil kommen. |
| 4:6, 2:2 |
|
Federer serviert. Starker Überkopfball des Schotten mit der Rückhand cross hinter das Netz, Federer kommt zu spät, 15 beide. Dann passiert Murray Federer am Netz mit der Vorhand, 15:30. |
| 4:6, 2:2 |
|
So gelingt nun auch Murray mal ein sicheres Aufschlagspiel, er gleicht zum zwei beide aus. |
| 4:6, 2:1 |
|
Murray serviert. Starke Vorhand des Schweizers, die direkt cross zum 15 beide hinter das Netz fällt. Servicewinner zum 30:15. Guter Netzangriff von Murray zum 40:15. |
| 4:6, 2:1 |
|
Aber auch den kann er sich jetzt leisten, denn ein Lob Murrays landet hinter der Grundlinie. Federer ist momentan beim Service sicherer, kann aber seine Chancen gegen Murrays nicht entscheidend nutzen. |
| 4:6, 1:1 |
|
Der Schweizer serviert. Mit guter Vorhand macht er das 30:15, dann springt Murrays Cross-Vorhand von der Netzkante ins Aus. Der erste Doppelfehler zum 40:30. |
| 4:6, 1:1 |
|
Der nutzt diesen diesmal stark mit der Vorhand vom T gegen Federers Lauf, eins beide. |
| 4:6, 1:0 |
|
Der rückt dann gut vor und punktet per Volley am Netz, Murray läuft zwar gut, kann aber nur noch zu lang spielen. Federer zu lang mit der Vorhand, Vorteil Murray. |
| 4:6, 1:0 |
|
Den spielt Federer aber longline mit der Rückhand ins Aus, Einstand. Wieder behält Murray die Nerven, punktet am Netz zum Vorteil. Dann aber die Vorhand ins Netz zum Einstand. Federer am Netz in selbiges. |
| 4:6, 1:0 |
|
Aufschlag Murray. Der verliert nun leicht den Faden, verzieht eine Rückhand zum 0:30 ins Aus. Netzreturn zum 15:30. Vorhandpunkt zum 30 beide. Dann ein starker Return von Federer, Murray zu lang, Breakball. |
| 4:6, 1:0 |
|
Und holt sich schließlich das erste Zu-Null-Spiel dieses Matches, 1:0. |
| 4:6, 0:0 |
|
Wie reagiert Federer? Er beginnt den zweiten Satz. Und den beginnt er souverän, kommt zu einem schnellen 40:0. |
| 4:6, 0:0 |
|
Nach 58 Minuten holt sich Murray also den ersten Satz, verdient sich diesen, weil er in den Phasen, als er unter Druck stand, die Nerven behielt und sich mit gutem - und vor allem gut vorbereitetem - Tennis aus diesen Phasen befreite. |
| 4:6 |
|
Und den verwandelt Murray mit einem guten Ersten durch die Mitte, den Federer nicht zurückbringen kann. |
| 4:5 |
|
Bei der holt sich Federer den Punkt zum 15 beide. Zu langer Return zum 30:15. Viertes Ass und damit zwei Satzbälle für Murray. |
| 4:5 |
|
Und kann nun zum Satzgewinn aufschlagen. Gut geht er da ans Netz und verwandelt per Vorhand-Volley zum 15:0. Dann muss Federer nach langem Ballwechsel challengen, das Hawk-Eye zeigt seine Vorhand auf der Grundlinie, Wiederholung. |
| 4:5 |
|
Und den ersten haut Federer mit der Vorhand ins Netz, das Break ist da, Murray liegt mit 4:5 vorne. |
| 4:4 |
|
Mal schauen, was er nun gegen Federers Service machen kann. Einen ganze Menge, denn nach einem Schlag auf den Mann und einem Federer-Fehler hat Murray bei 15:40 zwei Breakbälle. |
| 4:4 |
|
Dieses Spiel könnte wegweisend gewesen sein, Federer wartet auf den entscheidenden Moment, greift dann an und kommt zu seinen Chancen. Aber Murray bleibt da sehr cool und wehrt mit gut ausgespielten Bällen ab, rettet so das Spiel. |
| 4:4 |
|
Der nächste Return landet im Netz, Murray kann also doch noch zum vier beide ausgleichen. |
| 4:3 |
|
Dann spielt Federer die Vorhand cross knapp ins Aus und Murray hat nun den Spielball. Und weiter gehts mit Einstand, weil Federer die Vorhand stark durchzieht. Federer zu lang, Vorteil Murray. |
| 4:3 |
|
Aber Murray serviert gut, kann so nach vorne gehen und per Vorhand den Einstand klar machen. Federer mit der Vorhand ins Eck, Murray zum nächsten Breakball ins Netz. Aber in zu langer Lob des Schweizers führt zum erneuten Einstand. |
| 4:3 |
|
Am Netz holt sich Federer stark den Einstand. Aber Murray reagiert und punktet mit guter Vorhand vom T zum Vorteil, spielt dann aber einen zu schlechten Stopp, den Federer zum Einstand verwerten kann. Knallharter Federer-Punkt zur Breakchance. |
| 4:3 |
|
Der verkürzt per Servicewinner auf 15:30, haut dann eine Vorhand zum 30 beide gegen des Schweizers Lauf. Ein Kantentreffer Federers befördert den Ball durch das geöffnete Dach zum 40:30. |
| 4:3 |
|
Das könnte Murray nun auch gebrauchen, denn wir nähern uns der entscheidenden Phase im ersten Satz. Und Federer greift an, umläuft die Rückhand und spielt die Vorhand unerreichbar für Murray longline zum 0:30. |
| 4:3 |
|
Einen Punkt holt Murray noch, dann sichert sich Federer das erste problemlose Aufschlagspiel in diesem Match, 4:3. |
| 3:3 |
|
Das siebte Spiel im ersten Satz steht an, Federer schlägt auf. Zweites Ass zum 30:0, dann schön ausgespielt zum 40:0. |
| 3:3 |
|
Und schließlich der Servicewinner zum Spielgewinn für Murray. |
| 3:2 |
|
Aufschlag Murray. Federer mit der Rückhand zum 30:15 ins Netz. Returnfehler zum 40:15. Dann aber die starke Cross-Rückhand zum 40:30 und Murray zum Einstand ins Netz. Return ins Netz zum Vorteil Murray. |
| 3:2 |
|
Dann kann Murray die nächsten beiden Aufschläge nicht returnieren, Federer geht mit 3:2 in Führung. |
| 2:2 |
|
Trotz Murrays Netzball muss er dann aber nach einer verzogenen Rückhand erneut über Einstand. Da steht der Schweizer dann wie eine Wand am Netz und holt sich den Vorteil. Murray mit der langen Rückhand zum Einstand. |
| 2:2 |
|
Der Schweizer minimiert so allmählich seine leichten Fehler und kommt so besser ins Match, schlägt nun auf. Aber da haut er einen Überkopfball zu weit zum 0:30. Aber nach einem Netzroller Murrays reagiert Federer gut zum 30 beide. |
| 2:2 |
|
Und da kann Murray eine Federer-Vorhand nur noch ins Netz spielen, das Re-Break für Federer ist da, zwei beide. |
| 1:2 |
|
Es geht nach einem Ausball Murrays über Einstand. Das schlägt der Schotte dann sein zweites Ass. Murray challenged seinen Cross am Netz, der war knapp im Seitenaus, erneut Einstand. Federer mit der Rückhand longline exakt ins Eck, Breakball. |
| 1:2 |
|
Murray serviert. Sein erstes Ass beschert ihm das 15 beide, ein Netzangriff mit etwas Glück das 30:15. Der nächste Angriff nach vorne ist souveräner und lässt Federer keine Chance, 40:15. Murray mit viel Schnitt in der Rückhand ins Aus, 40:30. |
| 1:2 |
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Schließlich holt sich Federer sein erstes Spiel, obwohl er am Netz sehr inkonsequent agiert. Aber damit hatte selbst Murray nicht mehr gerechnet, 1:2. |
| 0:2 |
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Aufschlag Federer. Stark spielt der Schotte ihn da zum 0:15 aus, punktet mit der Cross-Vorhand. Ass Nummer eins zum 15 beide. Murray ins Netz, Federer mit der verzogenen Rückhand, 30 beide. Federer exakt und dann ins Netz, Einstand. |
| 0:2 |
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Auch die nächste Vorhand verzieht der Schweizer, so dass Murray das 0:2 vorlegen kann. |
| 0:1 |
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Dann wieder Federer mit dem Fehler, als er die Vorhand weit hinter die Grundlinie schlägt, 40:30. |
| 0:1 |
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Der serviert nun selber. Zu Beginn dieses Matches wirkt insbesondere Federer nervös, macht ungewohnt viele, leichte Fehler. Aber auch Murray schlägt nun zum 15:30 ins Netz und zu lang. Dann aber eine schöne Longline-Vorhand zum 30 beide. |
| 0:1 |
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Den verschlägt der Schweizer und damit ein optimaler Beginn für Murray mit einem Break. |
| 0:0 |
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Und Federer merkt sofort, was ihn hier erwartet: Als Murray den ersten Punkt macht, brandet schon fast Matchball-Jubel auf. Bei 30 beide zeigt Federers Challenge seinen Aufschlag im Aus, der nächste gerät zu lang und es gibt gleich Breakball für Murray. |
| vor Beginn |
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Das Wetter in London ist mittlerweile sonnig, das Dach über dem Centre Court wurde vor einer halben Stunde geöffnet. Es ist also angerichtet, Federer beginnt. |
| vor Beginn |
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Wie wird also heute abend gefeiert, very british oder doch schwizerisch? In wenigen Augenblicken wissen wir mehr, denn unter großem Jubel kamen die Spieler soeben auf den Court und spielen sich nun ein. |
| vor Beginn |
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Murray gewann in diesem Jahr in Brisbane, kam gegen Jo-Wilfried Tsonga im Halbfinale ebenso wie Federer zu einem Viersatzsieg. |
| vor Beginn |
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Mit einer gewissen Lockerheit knüpft Federer seit dem Ende letzten Jahres an seine absoluten Topp-Leistungen, kam so in diesem Jahr schon zu vier Turniersiegen und dem grandiosen Halbfinalsieg gegen Novak Djokovic, den er förmlich aus dem Turnier zelebrierte. |
| vor Beginn |
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Darüber kann der wiedererstarkte Schweizer nur müde lächeln, denn neben den sechs Titeln hier in Wimbledon konnte er auch fünfmal die US Open, viermal in Australien und einmal in Paris triumphieren. |
| vor Beginn |
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Als ob Murray nicht schon genug Druck hätte, geht es für die dauerhafte Nummer vier der Welt auch darum, endlich mal einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen. |
| vor Beginn |
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So ist Federer hier in der Favoritenrolle, obwohl seine Bilanz gegen Murray mit 7:8 Siegen negativ ist. Allerdings fanden alle 15 Begegnungen bisher auf Hartpätzen statt, auf Rasen standen sich beide noch nie gegenüber. |
| vor Beginn |
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Nach seinen Triumphen von 2003 bis 2007 sowie 2009 kann der Schweizer hier mit seinem siebten Erfolg aufschließen zu den bisherigen Rekordsiegern William Renshaw und Pete Sampras - und ganz nebenbei noch die Nummer eins der Weltrangliste zurück erobern. |
| vor Beginn |
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So groß die Sehnsucht der Tennis-Fans nach diesem Triumph auch sein mag, so schwer dürfte die Aufgabe für Murray heute werden. Denn mit Roger Federer trifft er auf den aktuell formstärksten Spieler auf der Tour, der hier ebenfalls Geschichte schreiben kann. |
| vor Beginn |
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Bereits jetzt hat Murray britische Tennis-Geschichte geschrieben, denn mit ihm steht seit 76 Jahren erstmals wieder ein Brite im Finale an der Church Road. Und nun verspürt er den Druck der gesamten Insel, denn er soll nach Fred Perry 1936 endlich wieder den Pokal auf dem heiligen Rasen in die Höhe recken. |
| vor Beginn |
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Tennis in Wimbledon ist immer very british, das Turnier im Jahre 2012 ist allerdings very, very british. Es wird britische Geschichte geschrieben, und da ist es den Engländern auch egal, dass Federer-Herausforderer Andy Murray aus Schottland stammt. Uns ist es ebenso egal, denn wir freuen uns auf ein spannendes Finale, zu dem wir Sie recht herzlich vom Centre Court begrüßen. |
| Dubai, VAE03. 03. 2012 | ||
| Andrew Murray | 0:2 | Roger Federer |
| London Gr. B, Großbritannien23. 11. 2010 | ||
| Roger Federer | 2:0 | Andrew Murray |
| Shanghai, China 17. 10. 2010 | ||
| Andrew Murray | 2:0 | Roger Federer |
| Toronto, Kanada15. 08. 2010 | ||
| Andrew Murray | 2:0 | Roger Federer |
| Australian Open, Melbourne31. 01. 2010 | ||
| Roger Federer | 3:0 | Andrew Murray |
| Platz | Name | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Novak Djokovic | SRB | 12730 |
| 2 | Andy Murray | GBR | 8750 |
| 3 | Roger Federer | SUI | 7760 |
| 4 | David Ferrer | ESP | 6920 |
| 5 | Rafael Nadal | ESP | 6895 |
| 6 | Tomas Berdych | CZE | 4520 |
| 7 | Juan Martin Del Potro | ARG | 4320 |
| 8 | Jo-Wilfried Tsonga | FRA | 3965 |
| 9 | Richard Gasquet | FRA | 3180 |
| 10 | Stanislas Wawrinka | SUI | 2675 |
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