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Patty Schnyder in Jubelpose. (Reuters)
Schnyder zeigte eine konstant gute Leistung und verdiente sich diesen Sieg gegen die offensivste Spanierin, quasi die männliche Antwort auf Feliciano Lopez, in knapp eineinhalb Stunden redlich. Sie beging nur 10 unerzwungene Fehler, ging auch mit der grossen Hitze sehr gut um und hätte sogar noch klarer gewinnen können: Bei 5:4 verpasste sie drei Satzbälle und im zweiten Durchgang kassierte sie bei 3:2 ein vermeidbares Rebreak.
Insgesamt darf sie aber sehr zufrieden sein: Die Partie stand auf sehr gutem Niveau und Martinez Sanchez hat in diesem Jahr schon sehr grosse Siege gefeiert: In Rom gewann die 28-Jährige ihren ersten ganz grossen Titel, nach Siegen über Francesca Schiavone, Jelena Jankovic, Ana Ivanovic und Caroline Wozniacki notabene.
Schnyder freute sich zurecht: «Am meisten gefreut hat mich, dass ich auf alles, was sie versucht hat, eine Antwort gefunden habe. Ich bin wirklich sehr zufrieden.»
Schnyder bald wieder die Schweizer Nummer 1
Schnyder dürfte damit in zehn Tagen Timea Bacsinszky wieder als Schweizer Nummer 1 ablösen und steht erstmals seit zwei Jahren wieder im Sechzehntelfinal eines Major-Turniers. Damals war sie ebenfalls in New York bis in den Viertelfinal vorgestossen.
In der nächsten Runde trifft sie nun am Samstag erstmals auf Yanina Wickmayer (Be/15). Die Vorjahres-Halbfinalistin hatte zuletzt in New Haven eine Ohrfeige gegen Timea Bacsinszky kassiert (3:6, 1:6). «Sie ist sehr stark, aber ich denke, ich kann mit meinem Linkshänderinnenspiel schon einiges ausrichten», so die 31-Jährige. (Si/ds)