Roger Federer knackt heute die Grenze von 300 Wochen als Nummer eins des Tennis-Sports. Etliche Grössen loben den Schweizer.
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Roger Federer zelebriert die 300 Wochen als Nummer 1 auf seiner Website.
(zVg)In seiner Karriere hat Roger Federer schon zig Rekorde im Tennis gebrochen. Wieviel ihm nun die Marke von 300 Wochen an der Spitze der Weltrangliste bedeutet, zeigt heute seine Website. Die Seite ist mit Glitzerkonfetti hinterlegt und ein goldener Stern mit der Zahl 300 ziert Rogers Webauftritt.
Zum ersten Mal thronte der 31-jährige Schweizer am 2. Februar 2004 zuoberst. Nur zwei Spieler (Rafael Nadal und Novak Djokovic) schafften es seither Federer den Platz zwischenzeitlich streitig zu machen. «Es ist wahrscheinlich eine meiner grössten Leistungen. Ich bin zweifellos sehr stolz über diesen Rekord», sagt Federer.
Die Nummer-1-Legenden Pete Sampras (286 Wochen) und Ivan Lendl (270 Wochen) gehören zu den ersten, die Roger nun gratulieren. «Es ist eine unglaubliche Errungenschaft und Leistung, 300 Wochen als Nummer eins der Welt klassiert zu sein. Das ist ein Zeichen seiner Konstanz an der Spitze des Spiels seit so vielen Jahren», sagt Sampras.
Lendl seinerseits erklärt: «Die Nummer eins zu sein ist eine spezielle Leistung und auch eine Ehre. Gratulation an Roger, dass er 300 Wochen dort ist.» Auch die ATP ist voll des Lobes für Federer. Präsident Brad Drewett sagt: «Das ist eine Würdigung seiner harten Arbeit, der Hingabe und des Talents. Wir sind extrem glücklich, einen solchen Champion an der Spitze unseres Sportes zu haben.»
Einige Zahlenspielereien dazu: Der 17-fache Grand-Slam-Sieger Federer ziert die Spitze insgesamt 69 Monaten oder 50400 Stunden oder 3024000 Minuten. Als Nummer eins hat er statistisch auch mehr Matches gewonnen (89 Prozent) als wenn er nicht top war (76 Prozent).
Wie lange der Schweizer sich noch oben halten kann, ist fraglich. Novak Djokovic ist mit dem Schanghai-Sieg bis auf 195 Punkte herangerückt. Und Federer hat in den nächsten Wochen die Turniersiege in Basel, Paris und London zu verteidigen.
1. (1.) Roger Federer (Schweiz) 12165 Punkte
2. (2. ) Novak Djokovic (Serbien) 11970
3. (3.) Andy Murray (Grossbritannien) 7690
4. (4.) Rafael Nadal (Spanien) 6995
5. (5.) David Ferrer (Spanien) 5360
6. (7.) Tomas Berdych (Tschechien) 4840
7. (6.) Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich) 4810
8. (8.) Juan Martin del Potro (Argentinien) 3670
9. (9.) Janko Tipsarevic (Serbien) 3265
10. (10.) Juan Monaco (Argentinien) 2775
Ferner:
17. (17.) Stan Wawrinka 1955
144. (142.) Marco Chiudinelli 383
| Platz | Name | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Novak Djokovic | SRB | 12310 |
| 2 | Andy Murray | GBR | 8670 |
| 3 | Roger Federer | SUI | 8000 |
| 4 | Rafael Nadal | ESP | 6895 |
| 5 | David Ferrer | ESP | 6740 |
| 6 | Tomas Berdych | CZE | 4700 |
| 7 | Juan Martin Del Potro | ARG | 4320 |
| 8 | Jo-Wilfried Tsonga | FRA | 3795 |
| 9 | Richard Gasquet | FRA | 3090 |
| 10 | Janko Tipsarevic | SRB | 2640 |
| 11 | Stanislas Wawrinka | SUI | 2630 |
| Platz | Name | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Serena Williams | USA | 11620 |
| 2 | Maria Sharapova | RUS | 10015 |
| 3 | Victoria Azarenka | BLR | 9005 |
| 4 | Agnieszka Radwanska | POL | 6475 |
| 5 | Sara Errani | ITA | 5835 |
| 6 | Na Li | CHN | 5335 |
| 7 | Petra Kvitova | CZE | 5175 |
| 8 | Angelique Kerber | GER | 5135 |
| 9 | Samantha Stosur | AUS | 3645 |
| 10 | Caroline Wozniacki | DEN | 3625 |
| 45 | Romina Oprandi | SUI | 1320 |
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