Roger und Stan kommen in Fahrt!

  • Publiziert: 21.01.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

MELBOURNE - In seiner zweiten Partie am Australian Open zeigte sich Roger Federer in bester Form. Der Schweizer gab erneut keinen Satz ab und demontierte Gegner Jewgeni Koroljew. Auch Stanislas Wawrinka hatte in seiner zweiten Partie keine Mühe.

Weg war die Zitterhand, die in seiner ersten Partie noch zwischenzeitlich die Führung übernommen hatte. Federer setzte sich gegen den Russen mit 6:2, 6:3 und 6:1 bravourös durch und nimmt Fahrt in Richtung 14. Grand-Slam-Titel auf.

Federer dominierte den Cousin von Anna Kurnikowa, der auf jeden nur möglichen Ball einprügelte, insgesamt aber 44 direkte Fehler beging, von Anfang bis Schluss.

Er führte rasch 5:1, ehe er sein einziges Servicegame abgab, und hatte nach 63 Minuten schon zwei Sätze im Trockenen.

Zaubershow in der Schlussphase

In der Schlussphase begeisterte er die Fans dann auch mit einigen ganz besonderen Punkten, unter anderem einem Smash-Winner aus rund drei Metern hinter der Grundlinie. Nach 87 Minuten verwertete er bei angenehmen Temperaturen den Matchball.

Revanche für 2005?

In der nächsten Runde kommt es nun zum höchst interessanten Vergleich mit Marat Safin (ATP 27).

Gegen den einstigen Weltranglisten-Ersten hat Federer eine 9:2-Bilanz, allerdings auch eine bittere Niederlage zu verzeichnen: 2005 unterlag er dem Russen nach einer epischen Partie im Halbfinal von Melbourne nach vergebenem Matchball noch in fünf Sätzen. (Si/sme)

Wawrinka dominierte

Stanislas Wawrinka hatte mit seinem Gegner Brydan Klein keine Mühe und gab keinen Satz ab. Der Romand siegte 6:3, 6:4, 6:4.

Wawrinka musste dem Junioren-Champion von 2007 nur einen Breakball zugestehen und dominierte während des gesamten Spiels. Der 19-jährige Klein verfügt noch nicht über die Mittel, um einen Topspieler zu gefährden. Wawrinka steigerte sich gegenüber dem Startspiel gegen Ivo Minar und war weniger fehleranfällig.

Zwischen Wawrinka und dessen drittem Major-Achtelfinal in Serie (wohl gegen Roger Federer) steht nun noch Tomas Berdych. Der als Nummer 20 gesetzte Tscheche hat in den ersten beiden Runden nur gerade dreizehn Games verloren und die letzte Partie gegen Wawrinka für sich entschieden. (Si/sme)

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