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Sechs Minuten länger als in der Auftaktpartie braucht Roger Federer, um den Russen Jewgeni Koroljew (ATP 53) 6:2, 6:4 zu bezwingen. Damit ist der Schweizer nach zwei Runden genau zwei Stunden auf dem Platz gestanden.
«Die Bedingungen waren heute kühler und langsamer als gestern», sagt er nach dem sicheren Sieg. Da brauche es etwas mehr Geduld. Und so schleichen sich auch ein paar Fehler mehr ein. Dennoch ist er sehr zufrieden, vor allem mit den Returns und der Beinarbeit. «Ich habe hier noch kaum einen Return nicht ins Feld gebracht.»
Viel deutet auf einen mit Spannung erwarteten Final gegen Rafael Nadal hin. Denn auch der Spanier sagt von sich: «Ich fühle mich sehr gut.» Und beweist es mit souveränen Siegen. Er gibt beim 6:2, 6:2 gegen den Italiener Potito Starace (ATP 62) noch zwei Games weniger ab, steht aber etwas länger auf dem Platz.
Als möglicher Spielverderber des Traumfinals kristallisiert sich Nikolai Dawidenko (ATP 6) heraus, der seine Traumform vom Masters-Sieg im November konserviert hat. Der Russe ist in der zweiten Runde auch für den Schweizer Aufsteiger Marco Chiudinelli (ATP 56) eine Nummer zu gross.
Der Basler ärgert sich nach dem 3:6, 4:6 über verpatzte Chancen in der Anfangsphase. Er lobt aber vor allem seinen Gegner: «Der spielt schon sehr stark.»
Dawidenko könnte Federer, den er kürzlich am Masters erstmals geschlagen hat, im Halbfinal im Weg sein.
Im Viertelfinal sollte der talentierte, aber enorm unkonstante Lette Ernests Gulbis (ATP 90) für Federer keine allzu hohe Hürde sein. Dawidenko bekommt es mit dem 2.06-m-Riesen Ivo Karlovic (ATP 37) zu tun, Nadal mit Qualifier Steve Darcis (ATP 122).