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Die Ansichten gehen auffallend weit auseinander. «Die Nummer 1 bedeutet mir sehr viel», sagt Roger Federer. «Das ist für mich eine der grössten Leistungen meiner Karriere und ich möchte es so lange wie möglich bleiben.»
Ausserdem blickt er die zwölf Monate zurück: «Es wurde langsam langweilig, so viele Fragen zu beantworten wie es ist, nur die Nummer 2 zu sein.»
Die damalige Nummer 1, Rafael Nadal, hat Federer längst wieder abgelöst. Der Spanier misst der Zahl auch nicht die gleiche Bedeutung bei – sagt er zumindest. «Wenn ich gut spiele, kommt die Chance automatisch wieder, aber im Moment ist das für mich nicht so wichtig.»
Beide melden in der ersten Runde des Saison-Auftaktturniers in Doha aber deutliche Ambitionen an. Nadal braucht 88 Minuten, um sich gegen den Italiener Simone Bolelli (ATP 93) durchzusetzen. Da will sich Federer nicht lumpen lassen.
Nach einem Blitzstart überlässt er dem Belgier Christophe Rochus (ATP 86) magere drei Games und beendet seine Aufgabe noch 31 Minuten schneller als sein spanischer Konkurrent und bleibt unter einer Stunde Spielzeit.
Federer trifft nun am Mittwoch auf den Russen Jewgeni Koroljew (ATP 53), Nadal auf den belgischen Qualifikanten Steve Darcis (ATP 122).