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Endlich Musse: Roger Federer beim Kaffeeplausch mit Mirka. (Bulls)
Absolute Priorität hat nun, dass ich mich um Mirka kümmere», sagte Federer nach seinem Triumph in England entschlossen. Seine hochschwangere Frau musste stundenlang am Centre Court für ihren Liebsten ausharren – jetzt stelltFederer sein Racket mindestens zehn Tage in die Ecke.
Ferien machten Roger und Mirka nach der anstrengenden Zeit mit zwei aufeinanderfolgenden Grand Slams in Paris und Wimbledon in den letzten Jahren immer. Normalerweise aber in Dubai, Mauritius oder sonstwo an der Sonne. Dieses Jahr werden die Federers statt Strand und Meer ihre Aussicht auf den Zürichsee geniessen. Und auf das Ereignis warten, das ihr Leben verändern wird: die Geburt ihres Babys.
Wann der Termin genau ist, wird weiterhin hartnäckig geheim gehalten. Aber das Kind soll in der Schweiz geboren werden – in den nächsten Wochen wäre also ideal! Schon Mitte August müsste die Weltnummer 1 am ersten Turnier der Nordamerika-Tour in Montreal einrücken, danach in Cincinnati, bevor am 31. August das US Open beginnt.
Federer ist zwar nach wie vor für Tennis motiviert, aber er schliesst nicht aus, dass sich als Vater seine Einstellung ändern könn-te. «Ich will grundsätzlich überlegen, wie ich weitermachen will», sagte er gestern. Gut möglich also, dass Federer vor dem nächsten Major in New York noch etwas Vaterschaftsurlaub bezieht.