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Ex-Crack Jim Courier sorgt mit seinen Platzinterviews kurz nach dem Spiel jeweils für einen würdigen Abschluss. Und Roger Federer ist nach Siegen besonders gut aufgelegt. Was er zu seinem Finalgegner Andy Murray und zu seinem Erfolgsrezept sagt.
Woher er seine Fitness nehme, will der Ami wissen. Federer schlagfertig: «Von der harten Arbeit auf der Couch». Gelächter. «Nein im ernst: «Ich arbeite in den Konditions-Blöcken hart. Und seit dem French-Open-Sieg kann ich noch viel mehr geniessen. Aber mein Rezept bleibt geheim.»
Auf Finalgegner Andy Murray angesprochen: «Vielleicht denkt er, der ist Papa und ein netter Kerl und lässt mich gewinnen. Im Head-to-Head bin ich ja hinten, aber wenn ich agressiv spiele und gut serviere, habe ich eine gute Chance.»
Und für die Briten hat er dann noch einen Seitenhieb parat. «Die haben ja seit gefühlten 150000 Jahren keinen Grand Slam mehr gewonnen», flachst die Weltnummer 1. Das stimmt natürlich nicht ganz. Fred Perrys Sieg bei den US Open 1936 ist aber tatsächlich eine ganze Weile her.