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Im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit steht Tennis-Star Roger Federer seit Jahren. Doch auch das Interesse an seinem familiären Umfeld ist hoch. Vater Robert hält sich aber bewusst sehr zurück, wie er heute in der «Berner Zeitung» sagt. «Manchmal wird mir das Interesse an meiner Person zu viel. Meine Frau und ich möchten in erster Linie Eltern sein.»
Die Geburt der Enkel im Juli habe vieles verändert. Um die Zwillinge zu sehen, müssten sie oft ihrem Sohn nachreisen. Am Wochenende zum Beispiel nach London, wo Roger ab Sonntag am ATP-Tour-Final der besten acht Spieler des Jahres antritt. Auch dort wird Roger Federer sicher wieder mit Applaus und Respekt empfangen. Das macht Vater Robert stolz: «Überall auf der Welt wird er herzlich begrüsst, wenn er das Stadion betritt. Das freut und fasziniert mich extrem.»
Er glaubt auch, dass Roger mit seiner Persönlichkeit das Verständnis von Sportlichkeit auf der ATP-Tour neu geprägt hat. «Für Roger ist der Gegner kein Feind.»
Das Resultat beim Masters in London ist kein Gradmesser mehr für diese Saison. «2009 ist ein unglaubliches Jahr für uns. Vier Grand-Slam-Finals, Siege in Paris und Wimbledon, Heirat und Zwillinge – alles innert weniger Monate», sagt Robert Federer.