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Nadal bleibt in Paris weiterhin unangetastet. Bei einer Niederlage wäre er den 2. Rang in der Weltrangliste los gewesen. Der Mallorquiner liess aber nie Zweifel aufkommen, wer der Herr auf Sand ist. Der Serbe schaffte es kaum einmal, Nadal in Gefahr zu bringen. Djokovic muss sich vorgekommen sein wie ein Qualifikant. Bereits sein erstes Aufschlagspiel musste Djokovic abgeben.
Spannung erst im dritten Satz
Erst beim Stand von 3:0 im dritten Satz konnte er endlich seinen erst zweiten (!) Breakball nutzen. Nadal hatte zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Servicedurchbrüche geschafft, bei 13 Chancen.
Es sah nun so aus, als ob die Partie doch noch in einen vierten Satz gehen könnte. Djokovic war auf einmal auf Augenhöhe mit Nadal und schaffte es in das Tie-Break. Hier bot sich aber wieder das gewohnte Bild. Nadal liess nichts mehr anbrennen.
Nadal ist Finalgegner egal
Somit bleibt es dabei: Rafa hat in Paris in 27 Partien noch keine einzige verloren. In diesem Jahr gab er noch nicht einmal einen Satz ab. Unmittelbar nach Spielende meinte Nadal: «Ich bin sehr glücklich im Final zu sein und vor allem, dass ich im Champions Race jetzt in Führung liege.» Auf die Frage, ob er lieber gegen Federer oder Monfils spiele meinte er diplomatisch: «Das ist mir egal. Derjenige, der es ins Final schafft, hat es sicher verdient.»
Nadal zum vierten Mal in Folge?
Im Final vom Sonntag könnte er zum vierten Mal in Folge triumphieren. Einer dürfte etwas dagegen haben: Roger Federer steht im Halbfinal gegen Gaël Monfils. Kommt es erneut zum grossen Showdown? (sme)
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Novak Djokovic wusste weder ein noch aus. (Keystone)