Piatti, Lüthi, Mister X Federer dreht am Trainer-Karussell

Roger Federer will 2014 noch einmal voll angreifen. Tut er es mit einem neuen Trainer?

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Platz Name Land Punkte
1 Novak Djokovic SRB 14840
2 Andy Murray GBR 9305
3 Stan Wawrinka SUI 4980
4 Roger Federer SUI 4945
5 Rafael Nadal ESP 4850
6 Milos Raonic CAN 4805
7 Kei Nishikori JPN 4165
8 Tomas Berdych CZE 3570
9 Marin Cilic CRO 3515
10 Dominic Thiem AUT 3205

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Die Nachricht trifft Richard Gasquet am Freitagabend aus heiterem Himmel. Sein Trainer Riccardo Piatti teilt dem Franzosen vor dessen letztem Gruppenspiel bei den World Tour Finals gegen Novak Djokovic mit, dass er die Zusammenarbeit nach zwei Jahren beenden wird.

«Ich bin sehr überrascht und enttäuscht. Es lief gut zwischen uns, es gab keine Probleme», sagt der 27-jährige Gasquet. Riccardo Piatti (wird heute 55) schweigt zu den Gründen für die Trennung, geht vorerst auf Tauchstation und lässt damit Raum für Spekulationen.

Eine davon betrifft auch Roger Federer. Der 32-jährige Baselbieter soll sich Gedanken machen, Piatti in sein Team zu holen. Das berichten zumindest italienische Medien. Piatti soll im kommenden Jahr Federers Haupttrainer Severin Lüthi sporadisch entlasten.

Zu diesem Gerücht passt auch, dass Piatti in den letzten Tagen Bilder von Federer-Coach Severin Lüthi, Copain Yves Allegro, Fitnesstrainer Pierre Paganini, Physio Stéphane Vivier und Federer selber in die Welt verschickte. Da stand er allerdings noch in Lohn und Sold bei Richard Gasquet.

Federer selber lässt sich 48 Tage vor dem Saisonstart in Brisbane Zeit, lässt aber durchblicken, dass es solche Gedankenspiele gibt. «Ich bleibe mit Lüthi und Paganini zusammen, das ist klar. Wenn noch jemand dazustösst, warum nicht?» Ein Dementi klingt anders.

Ohne Annacone wird Lüthis Pensum weiter anschwellen. Der 37-Jährige ist auch noch in beratender Funktion für Stan Wawrinka tätig und zudem Schweizer Davis-Cup-Captain. «220 Tage im Jahr bin ich mit Roger unterwegs. Daneben gibts viel zu organisieren», sagt Lüthi.

Denkbar ist, dass Federer nach Paul Annacone, von dem er sich Mitte Oktober nach dreieinhalb Jahren trennte, keinen Vollzeittrainer mehr an Bord holt sondern einen Berater engagiert. Vor Annacone hatte Roger mit Peter Lundgren (2000 bis 2003) nur einen vollzeitlichen Coach.

Danach holte sich Federer mit José Higueiras und Tony Roche jeweils Berater. Die grösste Konstante in seinem Team ist aber Severin Lüthi, der seit 2007 an seiner Seite ist. Mit Konditionstrainer Pierre Paganini schuftet Federer sogar schon seit 13 Jahren zusammen.

Publiziert am 11.11.2013 | Aktualisiert am 11.11.2013
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Von Kacovsky bis AnnaconeDie Trainer von Roger Federer

Riccardo Piatti

Der 55-jährige Italiener gilt als Top-Trainer. 2006 führte er den Kroaten Ivan Ljubicic auf Platz drei der Weltrangliste. Zu dieser Zeit betreute er für kurze Zeit auch Novak Djokovic. Seit 2011 war er Trainer von Richard Gasquet und brachte den Franzosen zurück in die Top Ten der Weltrangliste.

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22 Kommentare
  •   12.11.2013
    Wie in jeder anderer Profi Sportart war ich schin immer der Meinung, dass in gewissen Situationen ein Mental Trainer helfen kann!
  • seb  cicero 11.11.2013
    federer ist zu wenig spritzig. mir scheint er ist zu langsam auf den beinen. das muss verbessert werden, dann stimmt auch der rest wieder - nur technik reicht offenbar in seinem alter nicht mehr. ein fall für dave dolle.
  • Christian  Dürig aus Bern
    11.11.2013
    So einfältig ! Da ist man die No 1 und nun will man tranieren !
    Neue Talenten kommen und nehmen Fahrt auf. Medaillen in Sicht ???
  • Marjan  Zivadinovic aus Luzern
    11.11.2013
    Solange Severin Lüthi der Trainer von Roger ist, wird er bestimmt keinen Erfolg mehr haben. Meiner Meinung nach, taugt er nichts.
    Wenn ihn die TVbilder zeigen, sieht er immer irgendwie so unmotiviert und ideenlos aus. Er ist keine Autoritätsperson, wie ein Trainer auf diesem Niveau eben sein muss.
    • Alberto  Fernandez , via Facebook 11.11.2013
      Dass er ein schlechter und unmotivierter Trainer ohne Autorität ist schliessen Sie aus seinem Gesichtsausdruck während eines Spiels?
  • andi  Matata 11.11.2013
    Federer hat zwei 2 Probleme, ein Mentales und ein Konditionelles.
    Willen kommt von wollen, aber wenn ein Profi; von Ferien im Kopf spricht, sind das ganz, ganz dumme Ausreden.