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13 Minuten dauert die Pressekonferenz von Rafael Nadal nach seinem überzeugenden Sieg über Ex-Weltnummer 1 Lleyton Hewitt (ATP 48) – 12 Minuten davon muss er über Doping sprechen. Der Spanier zeigt sich einmal mehr als scharfer Kritiker des harten Doping-Regimes der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada, die von den Spielern verlangt, jeden Tag eine Stunde für Kontrollen zur Verfügung zu stehen.
Von der Mutter aus dem Ausgang geholt
«Ich bin der Erste, der für einen sauberen Sport einsteht, aber ich bezweifle, dass das überhaupt legal ist», klagt Nadal (Bild). Montag letzter Woche sei er in Madrid mit Freunden im Ausgang gewesen. «Da hat mich meine Mutter angerufen, die Doping-Kontrolleure seien in meinem Haus.» Ferrer und Verdasco sei es ähnlich ergangen. «Die wurden morgens um 6 Uhr kontrolliert!»
Hat sich Gasquet verküsst?
Schliesslich macht Nadal noch ein klares Statement zum positiv auf Kokain getesteten Richard Gasquet. «Ich habe mit ihm gesprochen und bin sicher, dass er kein Kokain genommen hat.» Man wisse ja, wie das heutzutage laufe. «Da küsst du ein Mädchen, das Kokain genommen hat, und alles kann passieren!» (Marcel Hauck)