Nach Pleite: Nadal: «Roger hat nicht gekämpft»

Rafael Nadal wundert sich, wie einfach er es im Viertelfinal bei seinem Sieg gegen Roger Federer hatte.

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«Ich wusste, dass es sehr schwierig wird, wenn ich den ersten Satz verliere», versucht Roger Federer nach der 4:6, 2:6-Klatsche gegen Rafael Nadal (26) im Viertelfinal von Indian Wells seine Enttäuschung gar nicht erst zu verstecken.

Selten zuvor ging ein Spiel zwischen Rafael Nadal und Roger Federer so eindeutig aus. Am Ende hat der Spanier fast zwanzig Punkte mehr auf dem Konto als Roger – eine halbe Weltreise.

Ein Aufbäumen im zweiten Satz bleibt aus. «Eine Niederlage schmerzt immer, aber ich bin nicht mehr 18, wo es ums Überleben geht. Ich weiss, wo ich stehe. Für mich war es wichtig, dass ich überhaupt durchkomme», schiebt der Baselbieter nach.

Ein Satz, der Bände spricht. Seine Rückenprobleme will er aber nicht als Ausrede gelten lassen. «Ich bin glücklich, dass ich spielen kann. Aber es ist einfach etwas Kleines, das mich etwas beeinträchtigt», sagt der 31-Jährige.

Dass er zum Schluss so einfaches Spiel hatte, erstaunt auch Nadal. «Der zweite Satz war komisch. Roger hat nicht so gekämpft wie normal», stellt der Mallorquiner fest. Vor der Pressekonferenz fragte er den Schweizer, ob alles okay sei.

Ein Halbfinal in Melbourne und in Dubai, Viertelfinals in Rotterdam und jetzt in Indian Wells. Für Roger Federer bedeutet das den schlechtesten Saisonstart seit fünf Jahren. Damals bremste den 17-fachen Major-Champion aber das Pfeiffersche Drüsenfieber.

Sehr wahrscheinlich ist, dass Federer in den nächsten Wochen den zweiten Platz in der Weltrangliste an Andy Murray verliert. Er überlässt dem Schotten diese Position quasi kampflos, denn an seiner Turnierplanung will er partout nichts ändern.

Im schon lange geplanten Familienurlaub mit Ehefrau Mirka und den Zwillingen Myla und Charlene kann der 31-Jährige den Kopf durchlüften. Erst in knapp zwei Monaten kehrt er auf die Tour zurück. Beim Sandturnier in Madrid (ab dem 4. Mai) tritt er als Titelverteidiger an.

Beliebteste Kommentare

  • Wyanet  Cree
    Federer wollte es einfach versuchen, und ging über die Schmerzen hinaus.

    Manchmal ist es ganz gut, wenn der Körper respektive Gesundheitsbarometer STOP, sagt.

    Roger pflege deinen Rücken und gönne dir die Genesung.
    Du hast den Freunden und Fans auf der ganzen Welt, schon sooo viel Freude gemacht.
  • Josephine  Isler
    Immer diese Besserwisser, die irgendwas von besten Zeiten sind vorbei schwafeln und wissen wollen, dass Zeit für einen Rücktritt sei. Hallo? Er darf doch spielen so lange er will und egal auf welcher Position. Warum soll er abtreten? Also wirklich, so viele komische Menschen auf dieser Welt. Kümmert euch gescheiter um euer eigenes Leben.

Alle Kommentare (24)

  • Martin  Meier
    Fedi soll zurücktreten?? Was soll den Stan sagen, der nie auch nur in die Nähe der Weltranglisten-Position 2 kam??

    Leute, zeigt doch ein wenig mehr Respekt!
    • 15.03.2013
    • 44
    • 9
  • Marc  Gooch , Wollerau
    Leute...er ist nach wie vor die Nummer 2 der Welt!! Jeder andere Spieler auf der Tour würde alles geben, so spielen zu können! 1/4-finals an Grand Slams zu erreichen ist nach wie vor, eine super Leistung! Auch wenn man Roger Federer heisst! Würdigt seine Leistungen, den er hat so viel für das Image der Schweiz getan!
  • Roger  Waelti , via Facebook
    R. Feder meinte wohl er spiele Davis-Cup und darum hat er nicht alles gegeben.
  • Willi  Meier-Jucker
    Wir haben Fedi soviel zu verdanken.Er bescherte uns viele schöne,geniale Tennisstunden.Der ist Klasse.Was soll das?Zurücktreten -wenn man auf Rank 2 oder 3 ist.Hei die ersten 100 oder 1000 sind alles supi Tennisspieler.Fedi soll weiter spielen.
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Platz Name Land Punkte
1 Rafael Nadal ESP 13730
2 Novak Djokovic SRB 11680
3 Stanislas Wawrinka SUI 5760
4 Roger Federer SUI 5355
5 Tomas Berdych CZE 4720
6 David Ferrer ESP 4640
7 Juan Martin Del Potro ARG 4260
8 Andy Murray GBR 4040
9 Richard Gasquet FRA 2635
10 Milos Raonic CAN 2580

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