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Die Weltnummer 1 gibt sich keine Blösse und besiegt den unbekannten Teimuraz Gabaschwili in drei Sätzen. Weder der aufkommende Regen, noch der zähe Russe können den Spanier stoppen.
Im ersten Satz überrumpelt Nadal seinen Kontrahenten mit 6:1. Im zweiten Satz findet Gabaschwili besser ins Spiel und muss sich erst spät nach einem Break 4:6 geschlagen geben.
Im letzten Satz droht Regen. Die ersten Tropfen fallen, viele Zuschauer verlassen den Court. Nadal will aber unbedingt noch fertig spielen und dreht auf. 4:0 geht er in Führung, am Schluss siegt er 6:2. Um 19.58 Uhr ist der Spuk vorbei. Es ist an den French Open der 30. Sieg für den Mallorquiner in Serie – Rekord in Paris!
Nadal verneint aber, dass ihn der bevorstehende Champions-League-Final auf dem Court zu gewaltiger Eile angetrieben habe: «Nein, ich bin in erster Linie Profi und will hier meine Matches so gut wie möglich hinter mich bringen, das ist viel wichtiger als der Fussball. Natürlich bin ich froh, dass ich nun gewonnen habe und die Partie sehen kann. Aber vor allem geht es darum, dass ich nun einen Tag mehr Pause habe und mein nächstes Spiel gut vorbereiten kann.»
Dort trifft er übrigens auf den früheren Weltranglisten-Ersten Lleyton Hewitt.
Murray muss schwitzen
Auch der zweitgrösste Favorit der oberen Hälfte gerät am vierten Turniertag ins Schwitzen, allerdings aus anderem Grund: Der als Nummer 3 gesetzte Andy Murray spielt gegen Potito Starace während einer Stunde unterirdisch schlecht und liegt bei Satzgleichstand plötzlich 1:5 im Hintertreffen.
Dem Italiener wird allerdings ein eklatanter Mangel an Abschlussstärke zum Verhängnis, so dass Murray doch noch in vier Sätzen triumphiert. Sein nächster Gegner ist der Serbe Janko Tipsarevic.
Abschied von Safin
Kurz vor 21 Uhr verabschiedet sich dann Marat Safin aus seinem vermutlich letzten French Open, nicht ohne das Publikum noch einmal auf seine ganz perönliche Achterbahnfahrt mitzunehmen. Der Russe macht gegen Josselin Ouanna einen Zweisatz-Rückstand wett und wehrt dann drei Matchbälle ab, nach 4:33 Stunden triumphiert aber doch der Franzose. (Si/keu/msc)
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Andy Murray musste gegen Starace einen Effort leisten. (Reuters)