«Nadal auf Sand zu schlagen, ist die Krönung»

Roger Federer kostet seinen wichtigsten und schönsten Sieg des Jahres aus.

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Tennis

Platz Name Land Punkte
1 Novak Djokovic SRB 15550
2 Andy Murray GBR 7925
3 Roger Federer SUI 7535
4 Stan Wawrinka SUI 6460
5 Rafael Nadal ESP 5915
6 Kei Nishikori JPN 4290
7 Jo-Wilfried Tsonga FRA 3400
8 Tomas Berdych CZE 3120
9 David Ferrer ESP 3010
10 Milos Raonic CAN 2740

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Roger Federer, erstmals seit Oktober gewannen Sie wieder ein Turnier, erstmals nach fünf Niederlagen gewannen Sie wieder gegen Rafael Nadal. Was bedeutet das?
Roger Federer:
Es ist ein wichtiger Sieg. Aber vor allem ein schöner Sieg, weil es sich auszahlt, wenn man hart trainiert, wenn man versucht dranzubleiben, positiv zu bleiben. Zudem ist es schon die Krönung, Nadal auf Sand zu schlagen. Turniersiege sind immer schön, egal gegen wen. Aber gegen ihn ist es umso schöner. Weil wir so viele harte Duelle hatten. Es tut gut, gegen ihn als Sieger vom Platz zu gehen.

Sie wurden nicht einmal mehr zu den Turnierfavoriten gezählt. War es schwierig,
nicht allzu fest ins Grübeln zu kommen?

Es war teilweise schwierig, immer diese Fragen zu beantworten. Auch wenn ich einen stärkeren Willen und Kopf habe als andere. Aber es ging so über Monate. Zuerst haben die Leute von 20 Grand-Slam-Titeln gesprochen, dann auf einmal davon, dass ich gar keinen mehr gewinnen werde. Nun wird es wohl wieder anders tönen. Das geht mir immer etwas zu schnell.

Zwei Dinge fielen auf: Normalerweise lässt Sie Nadal vor dem Spiel am Netz warten. Diesmal liessen Sie ihn warten. Und statt für Aufschlag entschieden Sie sich für Rückschlag. Psychologie? Ich habe einfach gedacht, heute machen wirs mal anders. Die Spieler lassen ihn zuviel machen, lassen ihn seinen Rhythmus bestimmen. Vom Zeitpunkt, an dem man die Garderobe verlässt, bis zum ersten Ballwechsel, sind gegen ihn zwanzig Minuten vergangen. Normalerweise sollten es fünf bis zehn Minuten sein. Jetzt nahm ich mir halt mal die Zeit und schaute, wie geduldig er ist. Und heute hatte ich wenig zu verlieren, daher nahm ich es mit Humor. Vielleicht half es, dass ich befreiter aufspielte.

Publiziert am 18.05.2009 | Aktualisiert am 19.01.2012
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Das Siegerpaar: Roger Federer und Dinara Safina, die sich bei den Frauen durchsetzte. play
Das Siegerpaar: Roger Federer und Dinara Safina, die sich bei den Frauen durchsetzte. Keystone

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