Nach Pleite Nadal: «Roger hat nicht gekämpft»

Rafael Nadal wundert sich, wie einfach er es im Viertelfinal bei seinem Sieg gegen Roger Federer hatte.

Federer: «Ich bin trotzdem zufrieden»

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Platz Name Land Punkte
1 Novak Djokovic SRB 14040
2 Andy Murray GBR 9345
3 Stan Wawrinka SUI 6365
4 Rafael Nadal ESP 4940
5 Kei Nishikori JPN 4875
6 Milos Raonic CAN 4510
7 Roger Federer SUI 3730
8 Gael Monfils FRA 3545
9 Tomas Berdych CZE 3470
10 Dominic Thiem AUT 3295

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«Ich wusste, dass es sehr schwierig wird, wenn ich den ersten Satz verliere», versucht Roger Federer nach der 4:6, 2:6-Klatsche gegen Rafael Nadal (26) im Viertelfinal von Indian Wells seine Enttäuschung gar nicht erst zu verstecken.

Selten zuvor ging ein Spiel zwischen Rafael Nadal und Roger Federer so eindeutig aus. Am Ende hat der Spanier fast zwanzig Punkte mehr auf dem Konto als Roger – eine halbe Weltreise.

Federer: «Ich bin trotzdem zufrieden»

Ein Aufbäumen im zweiten Satz bleibt aus. «Eine Niederlage schmerzt immer, aber ich bin nicht mehr 18, wo es ums Überleben geht. Ich weiss, wo ich stehe. Für mich war es wichtig, dass ich überhaupt durchkomme», schiebt der Baselbieter nach.

Ein Satz, der Bände spricht. Seine Rückenprobleme will er aber nicht als Ausrede gelten lassen. «Ich bin glücklich, dass ich spielen kann. Aber es ist einfach etwas Kleines, das mich etwas beeinträchtigt», sagt der 31-Jährige.

Dass er zum Schluss so einfaches Spiel hatte, erstaunt auch Nadal. «Der zweite Satz war komisch. Roger hat nicht so gekämpft wie normal», stellt der Mallorquiner fest. Vor der Pressekonferenz fragte er den Schweizer, ob alles okay sei.

Ein Halbfinal in Melbourne und in Dubai, Viertelfinals in Rotterdam und jetzt in Indian Wells. Für Roger Federer bedeutet das den schlechtesten Saisonstart seit fünf Jahren. Damals bremste den 17-fachen Major-Champion aber das Pfeiffersche Drüsenfieber.

Sehr wahrscheinlich ist, dass Federer in den nächsten Wochen den zweiten Platz in der Weltrangliste an Andy Murray verliert. Er überlässt dem Schotten diese Position quasi kampflos, denn an seiner Turnierplanung will er partout nichts ändern.

Im schon lange geplanten Familienurlaub mit Ehefrau Mirka und den Zwillingen Myla und Charlene kann der 31-Jährige den Kopf durchlüften. Erst in knapp zwei Monaten kehrt er auf die Tour zurück. Beim Sandturnier in Madrid (ab dem 4. Mai) tritt er als Titelverteidiger an.

Publiziert am 15.03.2013 | Aktualisiert am 15.03.2013
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24 Kommentare
  • Martin  Meier 15.03.2013
    Fedi soll zurücktreten?? Was soll den Stan sagen, der nie auch nur in die Nähe der Weltranglisten-Position 2 kam??

    Leute, zeigt doch ein wenig mehr Respekt!
  • Marc  Gooch aus Wollerau
    15.03.2013
    Leute...er ist nach wie vor die Nummer 2 der Welt!! Jeder andere Spieler auf der Tour würde alles geben, so spielen zu können! 1/4-finals an Grand Slams zu erreichen ist nach wie vor, eine super Leistung! Auch wenn man Roger Federer heisst! Würdigt seine Leistungen, den er hat so viel für das Image der Schweiz getan!
  • Roger  Waelti , via Facebook 15.03.2013
    R. Feder meinte wohl er spiele Davis-Cup und darum hat er nicht alles gegeben.
  • Willi  Meier-Jucker 15.03.2013
    Wir haben Fedi soviel zu verdanken.Er bescherte uns viele schöne,geniale Tennisstunden.Der ist Klasse.Was soll das?Zurücktreten -wenn man auf Rank 2 oder 3 ist.Hei die ersten 100 oder 1000 sind alles supi Tennisspieler.Fedi soll weiter spielen.
  • Roman  Pulver , via Facebook 15.03.2013
    Klar wird Roger nicht mehr besser aber an alle die von Rücktritt etc. schreiben: Ist euch bewusst dass R.F. immernoch die Nr. 2 der Welt, ich wiederhole, DIE NR. 2 DER WELT ist. Es ist traurig gewisse Kommentare zu lesen welche von sowass von keinem Respekt zeugen. Geniessen wir doch die verbleibenden Stunden mit Roger noch denn etwas ähnliches werden wir alle nie mehr miterleben.