Murray Nummer 1, aber... Neue Regeln bevorzugen Djokovic

Andy Murray löst Novak Djokovic als Nummer 1 der Welt ab. Aber eine Regeländerung bereitet ihm Kopfzerbrechen.

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Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

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Nach 122 Wochen löst Andy Murray Novak Djokovic am Montag an der Spitze der Weltrangliste ab und besteigt erstmals den Thron. Als erster Brite seit Einführung der ATP-Wertung 1973 und als erst 26. Spieler der Geschichte.

Die Wachablösung untermauert er mit dem Turniersieg in Paris, wo er den Amerikaner John Isner (30) bezwingt. Es ist der 42. Titel in seiner Karriere.

Er hat nun auch gute Chancen, das Jahr als Erster zu beenden. Allerdings wartet ein kurioser Fallstrick: der Davis Cup. Die kumuliert 275 Punkte, die Murray im Vorjahr ergatterte, fallen eine Woche nach den World Tour Finals (13. bis 20.) aus der Wertung. Ersetzt werden diese nicht, auch nicht durch ein anderes Turnier. Murray kommt in diesem Jahr auf zu wenig Turniere.

In London gibt es bis zu 1500 Punkte für den Sieger, alleine ein Gruppensieg bringt 200 Punkte ein. Murray geht zwar mit einem Vorsprung von 405 Punkten in die World Tour Finals.

Trotzdem könnte er den Thron auch dann noch verlieren, wenn er nach London die Weltrangliste anführt. Grund sind zwei Regeländerungen im Hinblick auf die zu Ende gehende Saison.

Sowohl im Davis Cup, in dem Murray nach alter Regelung 150 Punkte gewonnen hätte, als auch bei den Olympischen Spielen, wo er Gold holte, werden für die Weltrangliste keine Punkte mehr vergeben.

Vor vier Jahren hatte Murray, der in Rio de Janeiro als erster Tennis-Spieler zum zweiten Mal Einzel-Gold holen konnte, für seinen Erfolg noch 900 Punkte erhalten.

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 12.11.2016
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4 Kommentare
  • Philipp  Bloecker 09.11.2016
    Ah, die nächste Runde von komplexbehaftetem Djokovic-Bashing mit «Tennis-Experte» Häring. Nachdem dieser Schubladenpsychologe in den letzten Artikeln Djokovic zum entwurzelten Wrack, sektiererischen Freak – und zum Steuerflüchtling erklärt hat, ist jetzt also angebliche Bevorzugung an der Reihe. Was Djokovic bloss angestellt haben mag, um hier ständig abwertend und negativ dargestellt zu werden? Übrigens, gäbe es eigentlich all diese Artikel, wäre Djokovic Schweizer? Ist nur rhetorisch gefragt.
  • Milos  Sestic 07.11.2016
    er kann ja froh sein überhaupt nummer eins geworden zu sein. nadal und federer sind seit längerem ausser gefecht und djokovic hatte sowohl verletzungspech wie auch motivationsschwierigkeiten, nachdem er im ersten halbjahr alles gewann. alle anderen kann man zur zeit nicht ernst nehmen. so einfach hatte es keine nummer eins bisher.
  • Werner  Bieinisowitsch aus Sant Jordi
    07.11.2016
    Es ist schon so, in keiner Sportart ist das mit den Punkten so kompliziert wie im Tennis. Ich würde es Murray gönnen, dass er das Jahr als Nummer 1 beendet, auch wenn er mir noch nie sonderlich sympatisch war.
    • Beat  Küng aus Bellinzona
      07.11.2016
      Was soll daran kompliziert sein? Je weiter man in einem Turnier kommt, desto mehr Punkte werden gut geschrieben, und die Punkte des Vorjahres für dasselbe Turnier fallen nun aus der Wertung. Die Rangliste wird immer per Stichtag gemacht, es weiss also jeder was er zu tun hat. Kompliziert ist das sicher nicht, eher ein Mathe Test für Primarschüler. Vergleiche auch Schach, Startliste für Skirennen respektive FIS Liste, FIFA Weltrangliste etc. Tennis ist dagegen geradezu banal.