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Beim Hopman-Cup in Perth gelang Andy Murray ein Sieg, den er nicht so schnell vergessen wird. Nicht dass er bei der Mixed-WM den deutschen Philipp Kohlschreiber 6:4, 6.1 geschlagen hatte war bemerkenswert.
Ausserordentlich war, dass sich Murray durch eine Schmerzgrenze der besonderen Art plagen musste. Der 22-jährige Schotte litt an einem brutalen Sonnenbrand.
«Mein Rücken stand unter Feuer», klagte Murray nach dem Spiel. Auch Stirn und Nase waren knallrot. Was war passiert?
Er hatte am Vortag mit nacktem Oberkörper trainiert und brutal unterschätzt, wie stark die Sonne in Australien brennt. In diesem Land wird Sonnenschutz sogar in der Schule gelehrt.
Mit einem Sieg am Freitag gegen Russland kann sich Murray zusammen mit Partnerin Laura Robson für den Final gegen Spanien qualifizieren.
Mit dem Preisgeld für einen Triumph (120000 Franken) kann er sich dann wohl soviel Sonnencrème kaufen, die ihn bis in alle Ewigkeit vor einem Sonnenbrand schützen würde.
Eigentlich hätte er ja schon jetzt genug Geld. 8,5 Millionen Franken hat es in seiner bisherigen Karriere nur an Preisgeldern verdient. Aber vielleicht ist ja doch etwas dran am sprichwörtlichen Geiz der Schotten… (hj)