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Andy Murray und die US Open, es ist keine Liebesbeziehung. Einzig 2008 lief es dem 23-jährigen Schotten in New York gut. Ansonsten sind die Auftritte von Murray in Flushing Meadows von Enttäuschungen geprägt.
2006, erstmals mit Hoffnungen gestartet, das Out in den Achtelfinals. 2007 scheitert er in der dritten Runde und zwei Jahre später erneut in den Achtelfinals. Und jetzt, als er endlich zum grossen Triumph ansetzen wollte und neben Federer der meistgenannte Favorit auf den Titel war,
Kein Wunder, ist Murray am Boden zerstört. Nach dem Spiel sitzt die Weltnummer 4 wie ein gebrochener Mann in der Pressekonferenz. Er nervte sich über die Fragen nach seiner Physis und sagte: «Stan war der bessere Spieler, ganz einfach.»
Stan: «Das ist mein schönster Sieg»
Wawrinka wusste, was er geschafft hatte: «Das ist mit Abstand der wichtigste und schönste Sieg meiner Karriere.» Entsprechend viele SMS bekam er innert Kürze. «Ich konnte sie noch gar nicht anschauen, es waren einfach zu viele», sagt der Romand.
Was der Sieg für seine Karriere bedeuten kann? «Er wird mir sehr viel Selbstvertrauen geben. Ich weiss nun, dass ich die Besten auch an einem Grand-Slam-Turnier zu diesem Zeitpunkt schlagen kann.»
Presse schreibt Murray ab
Und die englische Presse? Die scheint Murray bereits abzuschreiben. «Murray zeigte eine der schlechtesten Leistungen seiner Karriere», schreibt die Online-Ausgabe der «Sun» und nennt Murrays Darbietung eine «düstere Leistung». Hauptthema ist aber, ob Murray jemals einen Grand Slam gewinnen wird.
Der Schotte zu dieser Frage: «Die passende Antwort dazu habe ich nicht.» Ganz im Gegensatz zur «Dailymail» in ihrer Online-Ausgabe. Dort steht: «Murrays Grand-Slam-Träume bleiben Fantasie.»