Maradona dreht auf Tribüne durch So dramatisch gewinnt Argentinien den Davis-Cup

Zum ersten Mal in der 116-jährigen Davis-Cup-Geschichte holt Argentinien den Titel. Der Final gegen Kroatien? Ein einziges Drama!

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5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

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Heissblütige Fans, eine irre Wende – und mittendrin Diego Armando Maradona. Der Davis-Cup-Final zwischen Kroatien und Argentinien am vergangenen Wochenende haute manch einen Tennis-Fan vom Fernsehsessel.

Der Knüller beginnt am Freitag. Marin Cilic verspielt gegen Aussenseiter Federico Delbonis eine 2:0-Satzführung, tütet den Sieg dank einer Leistungssteigerung im 5. Satz doch noch ein.

Richtig dramatisch wirds am Sonntag. Kroatien braucht dank der am Samstag im Doppel erspielten 2:1-Führung nur noch einen Sieg. 

Marin Cilic hat im vierten Einzel die grosse Chance, den Titel für Kroatien perfekt zu machen. Und wieder geht Cilic mit 2:0-Sätzen in Führung! Es fehlt wenig zum Triumph. Doch sein Gegenüber, Juan Martin Del Potro, bäumt sich noch einmal auf, dreht das Ding in fünf Sätzen tatsächlich noch.

Nach vier Partien stehts zwischen Kroatien und Argentinien 2:2.

So verkommt das fünfte Einzel zwischen Ivo Karlovic und Federico Delbonis zum alles entscheidenden Spiel. Aufschlagsriese Karlovic ist auf dem Papier in der Favoritenrolle. Doch Delbonis, die Weltnummer 41, beweist im Hexenkessel von Zagreb Nerven aus Stahl, deklassiert den Kroaten glatt in drei Sätzen.

 

Die Freude nach dem verwerteten Matchball kennt keine Grenzen. Zum ersten Mal in der 116-jährigen Davis-Cup-Geschichte stemmt Argentinien die Siegestrophäe, die «hässlichste Salatschüssel der Welt», in die Höhe.

 

Und Maradona, der dem argentinischen Davis-Cup-Team während dem Final keinen Meter von der Seite wich, tanzt auf der Tribüne als wäre er selber noch einmal Weltmeister geworden.  (rab)

Publiziert am 28.11.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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  • Renato  Imsand 28.11.2016
    Tja, das währe etwas gewesen. "Haut manch einen aus dem Fernsehsessel!" Super Kommentar! Bloss; ich habe nichts gesehen im Fernsehen. Weder bei den Öffentlich-Rechtlichen noch bei den Deutschen Sportsendern! Stattdessen darf man sich im nächsten Jahr auf die WTA Tour und Biel freuen wo dann Elena Malzova gegen Julia Drimice herum stöhnen. Namen natürlich frei erfunden und jederzeit auswechselbar.