Michael Stich über stöhnende Tennisspielerinnen «Man sollte sie erschiessen»

LONDON - Michael Stich, Wimbledon-Sieger von 1992, hat was gegen das Gestöhne im Frauen-Tennis - und schlägt radikale Lösungsansätze vor.

  • Publiziert: 23.06.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Simon Häring

Wimbledon ist das prestigeträchtigste Tennis-Turnier der Welt. Deswegen lockt es neben den besten Spielern auch jede Menge Ehemalige an. Der Deutsche Michael Stich ist einer von ihnen. Und natürlich hat auch er eine Meinung zum Gestöhne im Frauen-Tennis.

Der Wimbledon-Sieger von 1992, der das Turnier als BBC-Live-Kommentator mitverfolgt, sagte gegenüber dem Online-Portal «mailonsunday.co.uk», dass nur eines helfe: «Man sollte sie erschiessen».

Auch Scharapowa lässts krachen

Die «Stöhn-Debatte» ist beim French Open so richtig ins Rollen gekommen. Die Französin Aravane Rezai drohte in ihrer Partie gegen die 16-jährige (!) Portugiesin Michelle Larcher de Brito sogar mit Spielabbruch. Grund: Sie fühlte sich durch deren Kampfgeschrei in ihrer Konzentration gestört.

Larcher de Brito ist nicht die einzige Spielerin auf der Tour, deren Atemtechnik an Freuden des Lebens erinnert, die man vornehmlich im eigenen Schlafzimmer auslebt. Auch die ehemalige Wimbledon-Siegerin Maria Scharapowa atmet «tief durch».

Stich: «War doch nur ein Witz»

Viele Zuseher empfinden das Gestöhne als störend. Boris Becker beispielsweise will es per Regel verbieten lassen. Im Gegensatz zu seinem Ex-Kollegen Michael Stich ist das noch human.

Stich übrigens ruderte nach seinem verbalen Fauxpas bereits zurück: Gegenüber «Bild.de» sagt er: «Ja, ich habe das schon so gesagt, aber das war doch ein Witz!» Na dann.

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