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Tour Finals London, GB, Gruppe John McEnroe
Beginn: 18.11.2016 15:00 Uhr
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Pleite gegen Murray Wawrinka scheitert in London

Stan Wawrinka verliert das dritte Spiel der ATP Finals gegen Andy Murray klar in zwei Sätzen mit 4:6, 2:6 und muss in London vorzeitig die Koffer packen.

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Anders als in den letzten drei Jahren verpasst Stan Wawrinka (31) den Sprung in die Halbfinals der World Tour Finals. Der Romand verliert das letzte Gruppenspiel gegen Andy Murray (29), die Nummer 1 der Welt, mit 4:6, 2:6. Während der Schotte seine Serie auf 22 Siege in Folge ausbaut, ist die Saison für Wawrinka beendet. Neben Murray steht der Japaner Kei Nishikori (26, ATP 5) in den Halbfinals.

Wawrinka startet überragend, schlägt aus allen Lagen Gewinnschläge und dominiert Murray von der Grundlinie. Dem allerdings gelingt das einzige Break, jenes zum 4:3. Unter gütiger Mithilfe eines Netzrollers und nach einem Fehler von Wawrinka. Logische Konsequenz: Wawrinkas Racket dient zur Frustbewältigung. Im zweiten Satz gelingen Murray Breaks zum 1:0 und 3:0.

Während Wawrinka in seinen drei Grand-Slam-Finals mit Rafael Nadal und zwei Mal Novak Djokovic gegen Nummern 1 der Welt eine makellose Bilanz vorweist, hat er die weiteren 19 (!) Duelle mit dem amtierenden Primus allesamt verloren. Eine Serie, die ihre Fortsetzung erfährt. Im Vorjahr hatte Wawrinka Murray in London noch bezwungen. Damals war dieser allerdings «nur» die Nummer 2 der Welt.

Obwohl das Jahr mit einer leisen Enttäuschung endet, blickt Wawrinka auf die wohl erfolgreichsten Monate seiner Karriere zurück. Dank des Triumphs bei den US Open beendet er zum dritten Mal in Folge ein Jahr mit einem Grand-Slam-Pokal im Gepäck. Seine Vita schmücken drei weitere Titel. Er verteidigte in Chennai seinen Titel, triumphierte in Dubai und legte in Genf die Bürde des Heimdrucks ab.

6,2 Millionen Franken Preisgeld bringen ihm seine Erfolge ein. Alleine bei den US Open sahnte er 3,5 Millionen Dollar und damit den grössten Siegerscheck, der im Tennis je ausgestellt wurde. Zwar beendet er das Jahr wohl als Nummer 4 der Welt, trotzdem wehrt er sich weiterhin gegen Vergleiche mit Novak Djokovic, Andy Murray, Roger Federer und Rafael Nadal – den viel zitierten «Big Four».

Allerdings ist die Weltordnung im Männer-Tennis porös geworden. Zwar halten neben Wawrinka mit Djokovic und Murray zwei Vertreter der «Big Four» die beiden Grand-Slam-Titel, die zweite Garde ist aber näher an die Elite herangerückt. Milos Raonic erreichte erstmals einen Grand-Slam-Final. Mit Dominic Thiem (23) und Gaël Monfils (30) gaben zwei Spieler beim Final der Jahresbesten ihr Debüt.

In Schlagdistanz befinden sich Kei Nishikori (26, ATP 5), der in den Halbfinals auf Djokovic trifft, oder der Australier Nick Kyrgios (21, ATP 13), der in London nur darum nicht Ersatzmann war, weil er eine Sperre absitzen musste. Ein Wandel, an dessen Ursprung vor drei Jahren Stan Wawrinka stand. Mit seinem Triumph bei den Australian Open nahm er den «Big Four» den Nimbus der Unschlagbarkeit.2

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 19.11.2016
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6 Kommentare
  • Philipp  Bloecker 19.11.2016
    Also wenn ich an die herrlich vollmundigen Formulierungen im Vorschau-Bericht zum Match denke, so kann ich mir – auch in Anbetracht des Ergebnisses – wieder einmal ein Grinsen nicht verkneifen: Denn «Murray in zwei Sätzen zerreissen» ist irgendwie anders. Und das «Blut», welches Wawrinka «geleckt hat», war dann bestenfalls wohl doch nur das eigene.
    Lustig übrigens, dass «Experte» Häring an anderer Stelle ausgerechnet einen Djokovic ausführlich als Frustmenschen hinstellt. Grüße an die Rackets.
  • Eddie  Flüeler 18.11.2016
    E einfach primitiv, dieser Stan. Total unsportlich, gegenüber dem Gegner.
    Er kann so viel Schläger demolieren wie er will, aber nicht gegen einen so grossen Weltspieler.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    18.11.2016
    Vor ein paar Stunden behauptete Stan noch, er wisse, wie er Murray schlagen könne. Es fehlt nicht an den Tenniskünsten, sondern am gewissen Etwas im Kopf!
  • Paul  Neidhart aus Zürich
    18.11.2016
    Murray hat verdient gewonnen - aber die Schläger Behandlung Wawrinkas wirkt eher präpubertär - schade :-(
  • Thomas  Zürcher 18.11.2016
    Wawrinka spielte in der ersten halben Stunde sensationell man konnte fast meinen der Schweizer überrollt in diesem Match Murray.Aber nein es kam wieder ganz anders.Zu viele Fehler schlichen sich ein beim Schweizer ein und dann noch das Break das war zu viel des guten, Wawrinka verlor den Faden.Seinen Frust lies er wie meistens am Tennisschläger aus mit diesem Verhalten macht er sich beim Publikum nicht gerade beliebt aber so ist er halt unser Stan.Gratulation noch an Andy super gespielt!
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Begegnungen

French Open, Paris, Frankreich03. 06. 2016
Stan Wawrinka1:3Andy Murray
Tour Finals London, Gr. Ilie Nastase20. 11. 2015
Andy Murray0:2Stan Wawrinka
Abu Dhabi, VAE27. 12. 2013
Stan Wawrinka0:2Andy Murray
US Open, New York, USA05. 09. 2013
Andy Murray0:3Stan Wawrinka
Monte-Carlo, Monaco18. 04. 2013
Stan Wawrinka2:0Andy Murray

ATP

Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980