Federers Gegner
Jewgeni Koroljew, Russe, 20-jährig, ATP-Nr. 118
Einschätzung: Der junge Russe liess in der ersten Runde der ehemaligen Weltnummer 1 Carlos Moya keine Chance. Sein bester Schlag ist die Rückhand. Dem athletischen Spieler fehlt aber auf dieser Stufe eindeutig die Erfahrung, um Roger Federer ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Zwei Vorteile gegenüber Federer hat er dennoch. Der Schweizer kennt seinen Gegner kaum und Koroljew kann frisch von der Leber weg spielen. Niemand macht ihm einen Vorwurf, wenn er in drei Sätzen untergeht.
Gefahrenstufe: niedrig
Tipp: Federer in drei.
Wawrinkas Gegner
Brydan Klein, Australier, 19-jährig, ATP 249
Einschätzung: Der Australier hat vergangene Saison ganz passable Resultate erzielt. Allerdings an Future- und Challenger-Turnieren, die ein paar Nummern kleiner sind als Grand-Slam-Events. Ein Gegner vom Kaliber Wawrinkas sollte für ihn deshalb nicht zu knacken sein. Der Rechtshänder mit beidhändiger Rückhand hat aber zweifellos Talent. Bei den Junioren war er immerhin die Nummer 4 der Welt. Er weiss, wie man ein Racket in der Hand hält.
Gefahrenstufe: trotzdem minim
Tipp: Wawrinka in drei