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In seinem Zweitrunden-Match gegen den Argentinier Juan Ignacio Chela (ATP 51) bekundet Wawrinka keine Mühe. In den Schlüsselmomenten agiert er effizient, insgesamt wehrt Wawrinka sieben von acht Breakchancen ab. 7:5, 6:3 und 6:4 lautet der klare Sieg des 28. der Weltrangliste.
Wawrinka: «Ich spielte, wie ich mir das vorgenommen hatte, offensiver, habe den Ball früher genommen und bin auch gut ans Netz gegangen. Das hat heute den Unterschied ausgemacht. Einzig aufgeschlagen habe ich nicht besonders gut.»
Wawrinka nun gegen Murray
So kommt der Romand zu einer späten Revanche. Noch vor drei Jahren scheiterte Wawrinka im Achtelfinal der US Open am schlaksigen Argentinier.
Nun wartet der Turnier-Mitfavorit Andy Murray. Der Schotte bezwingt in seinem Zweitrunden-Spiel den Jamaiker Dustin Brown mit 7:5, 6:3 und 6:0 problemlos. Murray hat die letzten zwei Duelle gegen Wawrinka für sich entscheiden können. Insgesamt führt der Weltranglisten-Vierte im Head-to-Head mit 5:3-Siegen.
Nadal auch weiter
Ebenfalls in der dritten Runde steht der topgesetzte Rafael Nadal. Der Spanier muss zwar erneut lange kämpfen (164 Minuten), gibt gegen den Usbeken Denis Istomin beim 6:2, 7:6 (7:5), 7:5-Sieg dennoch keinen Satz ab.
Einen heiklen Moment erlebt Nadal im Tiebreak des zweiten Durchganges. Istomin, der zwei Sätze lang grossartiges Tennis zeigt, führt bereits mit 5:1, der Satzausgleich ist in greifachbarer Nähe. Doch dann gelingen dem Mallorquiner sechs Punkte in Serie.
Nadal serviert während des gesamten Matches erneut hervorragend und lässt sich einmal 215 km/h notieren – den wohl schnellsten Aufschlag seiner Karriere. Nächster Gegner des Weltranglisten-Ersten ist der Franzose Gilles Simon. (SI/yap)