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Die Liste seiner Tennis-Triumphe ist übersichtlich. Die aktuelle Weltnummer 27 hat bisher zwei Turniere gewonnen (Bukarest und Wien). Und dies mit mittlerweile 29 Jahren. In 32 Majors kam er elf Mal in die dritte Runde – nie weiter.
Jetzt in Paris hat er die Gunst der Stunde genutzt. Nach einem Sieg über den Russen Teimuraz Gabaschwili steht er sogar in den Viertelfinals und trifft dort auf Novak Djokovic.
Es ist eine einsame Sternstunde für Melzer, der bislang vor allem an anderer Front erfolgreich war. Bei den Frauen. Im Tenniszirkus verzauberte er einige der begehrtesten Damen. Der Reihe nach Anastasia Myskina, Nicole Vaidisova und Dominika Cibulkova.
Momentan ist er mit der österreichischen Schwimmerin Mirna Jukic zusammen. Einer gleichsam attraktiven und erfolgreichen Frau (sie gewann Bronze über 100 Meter Brust bei Olympia in Peking).
Doch jetzt, im Herbst seiner Karriere, will er seine Liaisons mit dem weiblichen Geschlecht in den Hintergrund treten lassen. «Mein Spiel war schon immer gefährlich, aber nie konstant genug», erklärt er. Gegen Gabaschwili hat er «den Schädel da drin gelassen und den Gegner gebrochen». Das will er auch mit Djokovic tun. «Ich kann ihn zumindest ärgern», weiss er.
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Höhenflug in Roland Garros: Jürgen Melzer. (Reuters)