Roger nach starkem Comeback «Nehme auch noch drei, vier, fünf Grand-Slam-Siege»

Roger Federer (35, ATP 16) ist wieder da. Und wie! Das erste Match nach 179 Tagen Absenz auf der ATP-Tour gewinnt der Baselbieter im Rahmen des Hopman Cups gegen den Briten Dan Evans (ATP 66) in eindrücklicher Manier mit 6:3 und 6:4.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 «Das habe ich nicht erwartet» Roger beim Comeback so nervös wie beim 1. Mal
2 Bencic nur noch Schweizer Nummer 3 «Das Ranking ist mir scheissegal!»
3 Bencic verliert Auftaktspiel an Australian Open «Big Serena» ist...

Tennis

Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

Tennis

Immer informiert - Abonnieren Sie den BLICK Sport Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK Sport News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Newsletter erhalten?
teilen
teilen
3 shares
20 Kommentare
Fehler
Melden

Endlich! Der Tennis-Zirkus hat ihn nach 179 Tagen Absenz wieder!

Und es ist, als wäre King Roger nie weg gewesen. Um 10:34 Uhr Schweizer Zeit schlägt der Maestro in der Perth Arena ein erstes Mal auf – und pfeffert seinem Gegner Dan Evans – der britischen Weltnummer 66 – gleich mal ein Ass um die Ohren. Wow!

Die knapp 13'500 Zuschauer an der australischen Westküste sind ein erstes Mal aus dem Häuschen. Und werden im Anschluss Zeuge von der ersten Federer-Show 2017.

Gesprungener Smash. Perfekte Vorhand-Winkel. Erfolgreich am Netz. Federer steht in Perth nur etwas mehr als eine Stunde auf dem Platz und zeigt seinem Gegenüber schonungslos die Grenzen auf. Es spielt praktisch nur der Schweizer.

Da ist auch der eine oder andere Doppelfehler oder eine ungenutzte Breakchance zu verschmerzen. Perfekt war es noch nicht, aber schon mal sehr gut.

«Habe das Tennis vermisst»

Folglich erscheint Federer gut gelaunt zum Platz-Interview. «Die Standing Ovation war sehr speziell. Danke für diesen traumhaften Empfang. Ein solches Comeback nach 16 Jahren hier ist grossartig.»

Und weiter: «Ich habe mich ja nicht beim Tennisspielen verletzt. Sondern als ich für meine Kinder ein Bad habe einlaufen lassen. So wollte ich den Sport nicht verlassen. Ich habe mit meiner Familie eine grossartige Zeit verbracht, doch irgendwann fängst du an, das Tennis zu vermissen.»

Schielt Roger nun bereits schon wieder auf einen Grand-Slam-Titel? «Es wäre schön, noch ein Grand Slam zu gewinnen. Ich würde auch drei, vier, fünf weitere nehmen, weisst du? Aber es ist schwierig, die Konkurrenz ist gross. Doch ich werde es versuchen. Mal schauen, was passiert.»

Schweiz gewinnt gegen Briten

Weil auch Belinda Bencic ihr Einzel gewinnt, ist der Start-Sieg über die Briten am Hopman Cup schon nach den beiden Einzeln bereits Tatsache. Als Abschluss fegen die 19- und der 35-Jährige das Duo Evans/Watson auch noch im Mixed-Doppel vom Court. Alles dazu lesen Sie hier.

Publiziert am 02.01.2017 | Aktualisiert am 04.01.2017

So geht der Hopman-Cup

Der Hopman Cup gilt auch als inoffizielle Tennis-Team-WM. Die Schweiz ist dieses Jahr mit Roger Federer und Belinda Bencic am Start. Weltranglisten-Punkte werden keine vergeben.

In der Gruppenphase misst sich die Schweiz mit Grossbritannien (2. Januar), Deutschland (4. Januar) und Frankreich (6. Januar).

So sieht eine Begegnung aus
- Männer-Einzel
- Frauen-Einzel
- Mixed-Doppel

* Ein gewonnenes Match gibt einen Punkt.
* Ob Frauen- oder Männer-Einzel zuerst, wird vorzu entschieden.
* Das Mixed-Doppel wird immer ausgetragen, auch wenn eine Nation beide Einzel zuvor gewinnt.

So sieht der Modus aus
Die Schweiz befindet in der Gruppe A. In der Gruppe B spielen Australien, Spanien, Tschechien und die USA. Die beiden Gruppensieger duellieren sich am Sonntag, 7. Januar um den Turniersieg. Die USA qualifizieren sich für den Final.

Übersicht Schweiz, Hopman-Cup
2. Januar: Schweiz - Grossbritannien 3:0
4. Januar: Schweiz - Deutschland 2:1
6. Januar: Schweiz - Frankreich

Mixed-Doppel
Das Mixed-Doppel wird im «Fast4Tennis», einem neuen Format, gespielt:
- Sätze gehen nur noch auf 4 statt 6 Game-Gewinne
- Bei 3:3 folgt ein Tiebreak. Dieses geht nur bis 5.
- Bei 40:40 entscheidet der folgende Punkt über den Game-Gewinn.

teilen
teilen
3 shares
20 Kommentare
Fehler
Melden

Liveticker

20 Kommentare
  • Silvio  Weiss 02.01.2017
    Wenn ich nur schon lese er habe nichts gerissen seit 2012 oder länger. Es kommt nicht nur auf GS Siege an. Er war 2014 und 15 regelmässig im Finale bzw HF. Hat einige Masters 1000 gewonnen, war sowohl 2014 als auch 2015 der Spieler, der gegen Nole die meisten Siege zustande brachte. Und genau derjenige soll zu alt sein oder zurücktreten? Wenn man keine Ahnung vom Tennis hat einfach den Mund halten. Federer wird dieses Jahr wieder vorne aufräumen verlasst euch drauf. He is back.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    02.01.2017
    Wenn es ein Spitzensportler, der wohl schon einige hundert Millionen auf seinem Sparbüchlein hat, korrekt findet, auch für alkoholische Getränke Werbung zu machen, kann er mir leider nicht mehr sympathisch sein!
  • Werner  Steingruber aus Flawil
    02.01.2017
    gut roger. der anfang ist gemacht.also weiter so. sie sollten aber wissen,sie sind ein sehr guter tennisspieler. und nicht einer,der in der werbebranche tätig sein sollte.
  • Roy  Wood aus Basel
    02.01.2017
    Mit ganz viel Glück (und natürlich auch Können) gewinnt er noch 1 GS-Titel (in Wimbledon, weil er da vielleicht auf Rang 2, 3 oder 4 gesetzt wird unabhängig von seiner Chartposition). Sein letzter GS ist knapp 5 Jahre her, der vorletzte fast 7 und sein bestes Jahr mit 3 GS war 2006.
    Und jetzt träumt er davon noch 3,4,5 Titel zu holen. 3, 4 oder 5 Mio CHF mit Werbeverträgen sind ihm zuzutrauen....
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    02.01.2017
    Es ist doch klar, dass man noch etwa vier Grand-Slams gewinnt, wenn man die Nr. 66 der Welt sensationell mit 6:3 und 6:4 geschlagen hat. Allerdings müssten jeweils vorher mindestens Fünf aus den Top Ten wegen Unfall oder Krankheit ausfallen!