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Wow! Martina Hingis. (zvg)
Martina Hingis hat die schwersten zwei Jahre hinter sich. Heute, einen Tag nach ihrem 29. Geburtstag, beginnt für die «Swiss Miss» ein neues Kapitel.
Nicht, dass ihre Karriere bisher zu geradlinig verlaufen wäre. Wunderkind, jüngste Nummer 1 der Geschichte, fünf Grand-Slam-Titel, Comeback nach dem ersten Rücktritt und schliesslich der Schock mit dem angeblichen Drogenmissbrauch, den sie immer kategorisch abstreitet.
Hingis zieht sich danach fast vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Angelt sich immerhin mit dem Zürcher Anwalt und GC-Interclubspieler Andreas Bieri ihren elften Freund.
Endlich wieder Turnier-Tennis spielen
Ein paar Showmatches in England und den USA, der missglückte Auftritt in einer britischen TV-Tanz-Show – das füllt das Leben einer unternehmungslustigen 29-Jährigen nicht aus. Seit heute stehen ihr wieder alle Optionen offen. Nach Ablauf der Dopingsperre ist sogar eine Rückkehr auf der WTATour möglich.
Hingis wie die Belgierinnen Clijsters und Henin? Eher unwahrscheinlich. Ein neuerliches Comeback schloss sie zuletzt mehr oder weniger deutlich aus. Eher wahrscheinlich sind Einsätze bei Reitturnieren und eine grössere Anzahl von Showkämpfen. Endlich darf sie sich auch wieder bei Tennisturnieren blicken lassen.
In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» sagte Hingis im Frühling: «Dann wird meine Würde irgendwie wieder hergestellt.» Das ist für die im Kanton Schwyz wohnhafte Rheintalerin wohl das Wichtigste.
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Martina Hingis mit Tanzpartner Matthew Cutler. (Screenshot Youtube)