«Hier begann alles schief zu laufen» Federer trifft auf seine bösen Dämonen

Roger Federer (35) ist froh, gehen endlich die Australian Open in Melbourne los. Am Ort, wo letztes Jahr sein Abstieg begann, will er die «Dämonen» austreiben.

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2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

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Er hat genug. «Genug von Trainingsplätzen, genug von Krafträumen, genug vom Massage-Tisch... es ist der Wettkampf, den ich am allermeisten vermisste. Ich bin ein Match-Spieler, ich mag die grosse Bühne», sagt Roger Federer augferegt, kurz vor Start der Australian Open.

Auf die Frage, was er denn vom Turnier erwarte, sagt der Maestro, mittlerweile die Weltnummer 17: «Ich bin einfach froh, zurück zu sein. An dem Ort, wo alles begann schief zu laufen nach meiner Knieoperation im letzten Jahr. So gesehen treffe ich hier auf meine Dämonen.»

 

Zum 69. Mal tritt der Baselbieter bei einem Grand-Slam-Turnier an. 17 davon hat er bekanntlich gewonnen – und hat noch lange nicht genug vom Tennis. «Ich habe jetzt sechs Monate ausgesetzt, um noch zwei bis drei Jahre weiterzuspielen, nicht einfach nur sechs Monate oder so. Ich plane ja immer langfristig», sagt Roger.

Die neue Generation an Tennisspielern, die zurzeit heranwächst, und die ihm wie beispielsweise Alexander Zverev (19) zuletzt am Hopman Cup Niederlagen zufügen, gefällt Federer gut. «Das ist immer aufregend! Man will ja, dass sie den Durchbruch schaffen und an neuen Geschichten schreiben», so Federer. «Sie sind normalerweise ja sehr jung und haben noch keine Lasten auf den Schultern. Sie sind frei und ehrlich, und ich liebe es, junge, aufstrebende Spieler zu beobachten.»

Dass er dabei auch hie und da eine Pleite kassiert, stört ihn gar nicht: «Wen interessiert das wirklich, so lange ich verletzungsfrei spielen kann und mich gut fühle?»

Morgen kommts in Melbourne zur Auslosung des Tableaus. Auch wenn Federer bereits in der 3. Runde auf Kraft-Monster Rafael Nadal treffen könnte, ist er doch guten Mutes, die bösen australischen Dämonen in diesem Jahr austreiben zu können. (wst)

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 16.01.2017
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4 Kommentare
  • Erich  Buetler aus Zamboanguita
    13.01.2017
    Ihr kommentiert, als ob er wieder die Nummer 1 werden sollte. Er ist 35, er hat immer noch Freude am Wettkampf, er ist nicht am Boden zerstoert, wenn er gegen einen Jungen verliert. Und er muss sich gar nichts mehr beweisen. Er hat Freude, wenn er verletzungsfrei spielen kann und sich gut fuehlt. In diesem Sinne: Hab Freude, Roger. Und wir freuen uns mit Dir.
  • Martin  Bilbao , via Facebook 12.01.2017
    Und wieder ist er in seiner besten Form seit Jahren... gegen den Djoker hat er keine Chance mehr, auch wenn er einen schlechten Tag hat ist er im Kopf von Federer... auch gegen Murray und Wawrinka kann er eigentlich da nicht gewinnen... Irgendwie Schade, aber er hat es nicht geschaft sein Spiel umzustellen, den unbequemen Weg zu gehen, wie es ein Agassi mit Gilbert im Herbst seiner Karriere getan hat...
  • Thomas  Zürcher 12.01.2017
    Das wichtigste ist das Roger nach seiner langen Verletzungspause wieder spielen und seine Karriere fortsetzen kann.Niemand darf aber jetzt von Federer erwarten das er schon bei seinem ersten grossen Turnier in den Final vorstösst.Nein,Roger muss jetzt Schritt für Schritt wieder zu seiner früheren Form finden und Match Praxis sammeln.Vorausgesetzt seine Fitness lässt es zu wird er sicher innert kürzester Zeit wieder in seinen gewohnten Rhythmus zurückfinden und damit auch sein Weltklassetennis.
    • André  Piquerez aus Ebikon
      12.01.2017
      glaube nicht dass Fedex lange braucht um wieder in Form zu kommen. Er spielt schon so lange Tennis...so gut wie früher wird er nicht mehr werden aber er wird immer zu den Besten gehören weil er so ziemlich den besten Aufschlag hat...