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Roger Federer wird im US-Open-Final gegen Juan Martin Del Potro durch eine Schiedsrichter-Entscheidung aus der Fassung gebracht.
Del Potro fordert nach einem heiklen Ball erst nach rund zehn Sekunden das «Hawk Eye», den virtuellen Videobeweis. Und der Schiri lässt ihn gewähren. Zum grossen Unmut von King Roger. Er regt sich fürchterlich auf (siehe Video oben).
«Hat Roger sein Verhalten etwa Serena Williams abgeschaut?»fragt Blick.ch-Leser Markus F. Baumgartner aus Liestal.
Stimmt, da war doch was. Auch Serena Williams hatte im Halbfinal der US Open ihre lieben Probleme mit einem Schiedsrichter. Nach einem Fussfehler, verbunden mit einem Matchball gegen sich, beschimpfte sie eine Linienrichterin übel. Ihre Entschuldigung folgte prompt, eine Busse (10500 US-Dollar) auch.
Eine Sorry von Federer fordern die Blick.ch-Leser aber nicht. Im Gegenteil!
«Ich kann die Reaktion von Roger verstehen. Auch er darf sich aufregen und seine Meinung sagen. Er muss nicht immer nur der Liebe und Gute sein», schreibt Blick.ch-Leserin Miriam N. stellvertretend für viele User.
Und M. Odermatt aus Luzern doppelt nach: «Bei Federer kommt so etwas fast nie vor, da darf er sich auch mal was leisten. Und man sollte ihm das nicht gleich übel nehmen – im Sport spielen halt die Emotionen verrückt.» (zbi)