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Nach dem medialen Wirbel über eine mögliche Vergiftung des deutschen Tennisstars, meldet sich jetzt auch der Weltverband ITF zu Wort. Der Daviscup-Beauftragte Bill Babcock nimmt sich der Ermittlungen an. ITF-Sprecherin Barbara Travers meinte: «Wir nehmen das sehr ernst. Wenn es sich bewahrheitet, wäre es furchtbar. Die Untersuchungen beginnen jetzt sofort.»
Auch Tommy Haas selbst geht der Sache nach. Am Freitag will er nach New York, um bei einem Spezialisten Blut und Haar auf Giftspuren hin untersuchen zu lassen. Der Bild-Zeitung gegenüber sagte er: «Ich will jetzt wissen, ob man noch eine Vergiftung nachvollziehen oder sogar nachweisen kann.»
Zu tief sitzt ihm der Schrecken über die plötzlich aufgetretenen Magen-Darm-Probleme noch in den Knochen: «Von neun Stunden sass oder besser gesagt hing ich sechs Stunden auf dem Klo. Mir war noch nie in meinem Leben so elend, ich habe zwischenzeitlich richtig Angst bekommen.» (mh)