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Im Hause Federer wird bald freudig gehüpft und gestrampelt. (Illustration: Igor Kravarik)
Das Netz, das die zwei Kontrahenten trennt. Das Ding, das niemand mit seinem Ball treffen will. Ausgerechnet dieses Netz ist wahrscheinlich Roger Federers originellste Trophäe nach seinem 15. Grand-Slam-Sieg.
Neben einem Preisgeld von 850 000 Pfund (rund 1,5 Mio. Franken) und einer knapp 22 Zentimeter grossen Kopie des Originalpokals nimmt Federer das Netz des Centre Courts mit nach Hause.
Netz für Hindernisparcours?
«Ich war sehr erstaunt, als ich es bekam», sagt der Baselbieter. Anscheinend habe Nadal nach seinem letztjährigen Sieg nach dem Netz gefragt. «Keine Ahnung warum», gibt Federer lachend zu. «Vielleicht geht er damit fischen.» Jedenfalls hat er nun auch eins, weiss aber noch nicht, was er damit tun wird.
«Ich könnte es als Hindernisparcours in meiner Wohnung brauchen», scherzt er weiter. «Wahrscheinlich werde ich es in meinem Chalet in den Bergen an die Wand hängen.»
Nicht überall hängen Souvenirs
Seit den Siegen an Baselbieter oder Zentralschweizer Meisterschaften zu Juniorenzeiten und bis zu den 15 Pokalen für die grössten Siege seiner Profikarriere hat er eine Menge Trophäen angehäuft.«Ich habe zu Hause ein Büro, das tönt jetzt so hochgestochen, also, es ist einfach ein wunderschöner Raum», erklärt der beste Tennisspieler der Welt.
An drei Wänden des Raumes habe er Vitrinen mit den Pokalen und Medaillen, an der vierten Fotos seiner Siege. «Oft sitze ich in diesem Raum, wenn ich Autogramme für meine Fans schreibe», erklärt er.
Dafür ist der Rest seines Zuhauses praktisch frei von Sport-Erinnerungen. «Es soll mich nicht überall alles ans Tennis erinnern.»