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Federer kann sich auf Indian Wells (nächste Woche) und Miami vorbereiten. (Reuters)
Die Meldung von Roger Federer klingt beruhigend: «Ich fühle mich wieder gut und bin glücklich, dass mir mein Doktor grünes Licht fürs Training gegeben hat. Ich kann mich an die Planung für Indian Wells machen.» In Südkalifornien hat der Schweizer nach überstandener Lungeninfektion einen Halbfinal vom Vorjahr zu verteidigen.
Bevor er nächste Woche aber wieder ins Geschehen eingreift, stehen seine Davis-Cup-Kollegen ab morgen im spanischen Logroño im Einsatz.
Gegen den Titelverteidiger ist die Aufgabe ohne die Nummer 1 wohl ein Himmelfahrtskommando.
Mit Stan Wawrinka (ATP 19), Marco Chiudinelli (ATP 56), Michael Lammer (ATP 192) und Yves Allegro (ATP 128 im Doppel) ist gegen Spanien mit David Ferrer (ATP 16), Tommy Robredo (ATP 23), Nicolas Almagro (ATP 40) und Marcel Granollers (ATP 26 im Doppel) kein Staat zu machen. Zumal die Partie auf Sand in einer Stierkampfarena ausgetragen wird.
Da fällt es für die Spanier wohl kaum ins Gewicht, dass Rafael Nadal (ATP 3), Fernando Verdasco (ATP 12) und Juan Carlos Ferrero (ATP 14) ebenfalls verzichten. Marco Chiudinelli gibt offen zu: «Wir wissen, dass es praktisch eine Mission impossible ist. Aber irgendwann kommt der Tag, an dem sie schlagbar sind. Und wir hoffen, dass das jetzt passiert.»
Zittern in Spanien – aber nur vor Kälte
Zu Federer sagt er: «Natürlich wäre es schön, wenn sich Roger künftig für den Davis-Cup verpflichtet. Aber wir respektieren seine Entscheidung.» Zittern werden die Schweizer in Logroño. Aber nicht vor Angst. Es ist eisig kalt. Draussen – und drinnen.