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Fast wie in 2006: Roger Federer: Unheimliche Siegbilanz

Roger Federer hat Stärke demonstriert. Doch sein erster Verfolger Andy Murray bleibt selbstsicher.

Von Christian Bürge | Aktualisiert um 10:24 | 31.08.2009
Der grandiose Turniersieg von Cincinnati überraschte selbst einen so erfolgsverwöhnten Mann wie Roger Federer. «Dass sich meine harte Arbeit so schnell ausbezahlt, hätte ich nicht gedacht», sagte der Schweizer. Die Trainingswochen mit Konditionstrainer Pierre Paganini, Coach Severin Lüthi und Sparringpartner Stefan Koubek tragen Früchte.

Linkshänder Koubek war bereits in der Sandsaison zum Federer-Team gestossen und durfte auch nach Wimbledon am Formaufbau des Champions mitfeilen. Geschadet hats offensichtlich nicht.

Seit dem Turnier von Madrid steht Federers Siegbilanz bei 33:1. Einzig der Blackout gegen Jo-Wil- fried Tsonga in Montreal (nach ­einer 5:1-Führung im dritten Satz) trübt die ansonsten makellose Statistik. Das sind Zahlen, die an Federers bisher erfolgreichstes Jahr erinnern. 2006 gewann er nicht nur drei Grand-Slam-Turniere, sondern auch 92 von 97 Partien.

Mit den Achtelfinals in New York sichert er sich die Spitze

Seine ­Jahresbilanz bis dato (47:7) ist zwar noch ein Stück weit von seiner Bestmarke entfernt, aber in New York könnte er zumindest mit den drei Majors gleichziehen. Auch punkto Weltrangliste hat er eine gute Ausgangslage. Erreicht er in New York zumindest die Achtel­finals, ist ihm die Spitze auch bei einem Turniersieg von Andy Murray oder Rafael Nadal nicht zu nehmen. Die Chancen, dass er die Führung bis zum Jahresende behält, stehen gut.

Zwar hat Rafael Nadal nach New York 700 Punkte weniger zu ersetzen als Federer, aber bei einem Rückstand von derzeit über 3000 Punkten ist das nicht beunruhigend. Und Andy Murray seinerseits muss gar 950 Punkte mehr ver­teidigen als der Schweizer.

Der Schotte, der seinem ersten Major-Titel immer noch hinterherrennt, gibt sich aber selbstsicher. «Seit den vergangenen US Open ­gewann ich acht Turniere. Ich bin in besserer Form denn je.»
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Grund zum Grübeln haben derzeit nur Federers Gegner. (AP)
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