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Hartplatz in Zürich: Hier baut GC für Federer und Co

Roger Federer wird Papi und will, dass sein Kind in der Schweiz aufwächst. Dank einem neuen Hartplatz in Zürich kann er hier die US Open vorbereiten.

Von Marcel Hauck und Christian Bürge | Aktualisiert um 23:08 | 24.06.2009
GC-Tennisanlage im Zürcher Seefeld. Hier entsteht Federers Hartplatz. (Google / AP)
GC-Tennisanlage im Zürcher Seefeld. Hier entsteht Federers Hartplatz. (Google / AP)
Roger Federer wird es in Zukunft noch leichter fallen, möglichst viel Zeit in der Schweiz zu verbringen. In den letzten Jahren bereitet er sich jeweils auf den Hartplätzen seiner zweiten Heimat Dubai auf die zweite Saisonhälfte vor. Das wird bald nicht mehr nötig sein. In zwei bis drei Wochen soll der neue Platz mit Deco-Turf-Belag auf der Tennisanlage des Grasshopper-Clubs im Zürcher Seefeld bereit sein.

Genau richtig, um sich ideal auf die Masters-1000-Events in Nordamerika und die folgenden US Open einspielen zu können – ohne von der Seite seiner Mirka weichen zu müssen.

Federers Ehefrau ist bekanntlich hochschwanger, der genaue Geburtstermin ist jedoch ein Geheimnis. Nachdem Roger verschiedentlich klar gemacht hat, dass sein Kind in der Schweiz aufwachsen soll, kann davon ausgegangen werden, dass es auch hier auf die Welt kommt.

Belag wie an den US-Open

Neben den neun Sandplätzen hat es auf der GC-Anlage seit jeher einen Betonplatz, der statt einfach renoviert, komplett neu gemacht wird – mit dem gleichen Belag wie an den US Open.

Federer ist nicht der Einzige, der davon profitieren könnte. Seine Davis-Cup-Kumpels Michael Lammer und Yves Allegro sind ebenso GC-Mitglied wie die zweitbeste Schweizer Spielerin Stefanie Vögele. Roger selber ist kein Mitglied im Nobelklub, aber das wird für zukünftige Trainingseinheiten kein Hindernis sein.

GC-Gönner bezahlen

Dank der bestehenden Grundlage durch den alten Platz kostet der neue Court weniger als 100´000 Franken. Bezahlt wird das von den GC-Gönnern. Ob auch ein Zustupf Federers dabei ist, ist nicht bekannt. Das Timing könnte jedenfalls nicht besser sein.

Nach Wimbledon wird Federer bestimmt eine Pause einschalten. Sein nächster Turniereinsatz ist am 8. August – seinem 28. Geburtstag – in Montreal. In der Woche darauf steht Cincinnati auf dem Programm, ab 31. August die Titelverteidigung an den US Open.

Allerdings könnte die Geburt des ersten Kindes die Planung noch gehörig durcheinanderwirbeln. Da trifft es sich gut, dass er sich so lang wie möglich in Zürich vorbereiten kann.
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