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Söderling begann sein Unterfangen, Federer in der neunten Begegnung erstmals zu schlagen, unglücklich. Der Skandinavier war sichtlich nervös und produzierte zahlreiche Fehler, während Federer sich auf einige starke Schläge beschränken konnte, wie etwa den Passierball, der ihm das erste Break zum 2:0 ermöglichte. Danach ging im ersten Satz alles sehr schnell. Bis zu seinem ersten Spielgewinn zum 1:5 konnte Söderling gerademal sieben Punkte buchen. Nach 20 Minuten war der erste Umgang bereits zu Ende.
Im 12 500 Zuschauer fassenden und bestens gefüllten Hauptstadion der modernen Madrider Anlage wurden die Ballwechsel und die Games nach Federers anfänglicher Demonstration länger. Söderling gelang nach einem Doppelfehler von Federer sogar das erste Break zur 4:2- Führung. Doch niemand in der Arena, auch nicht Namensgeber und Turnierdirektor Manolo Santana oder Real Madrids Stürmer Raul, konnte ernsthaft an eine Wende glauben.
Federer nähert sich Agassi-Rekord
Federer reagierte denn auch prompt auf den Rückschlag mit dem Rebreak und beendete nach einem weiteren Servicedurchbruch und nach knapp 70 Minuten Spielzeit die Partie. Für Federer war es der 191. Matchgewinn bei einem Masters 1000. Nur Andre Agassi hat mit 209 Siegen bei der zweitwichtigsten Turnier-Kategorie nach den Grand Slams mehr Spiele gewonnen als der derzeitige Weltranglisten-Zweite.
Im Achtelfinal trifft Federer entweder auf James Blake (ATP 16) oder Ivo Karlovic (ATP 25). Gegen beide Spieler hat der Schweizer eine deutlich positive Bilanz (8:1). Karlovic schlug er in diesem Jahr in Indian Wells und zuletzt in Rom auf Sand ohne Satzverlust. Gegen Blake verlor er das letzte Duell bei den Olympischen Spielen in Peking. (Si/ds)